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Rußland.
Dwina und Wolga mit der Newa. e) Zwischen Du na undDnjepr. Der Beresina Kanal. 6) Zwischen Riemen undDnjepr. Der Oginsky und der Kanal zwischen der Iasiolda(Nebenfluß deS Przppec) und Szezara. e) Bug. und Weichsel.Königs Kanal, k) Mehre kleinere Kanäle zwischen einzelne» Flüssenin Finnland und Jngermannland und einige noch nicht vollendete,z. B. der Alexander Kanal zwischen Peipus und Ostsee und derKanal zwischen Don und Wolga bei Kainyschin (50° N). Derälteste Kanal ist der neben dein Ladoga See, von 1719 bis 1732angelegt. Die Gewässer und Seen in Polen vergl. unten KönigreichPolen. — Das Klima Rußlands ist im Allgemeinen kälter als dasder übrigen Sander Europas unter gleichen Breitengraden, und mandarf z. B Südrukland nicht mit Norditalien und das Königreich Ka-san nicht mit Dänemark vergleichen; besonders zeigt der Winter einenunverhältnismäßig hohen Kältegrad. Die Wolga ist zwischen 50 und60' R. 4 bis 5 Monate lang, die Newa vom November bis Aprilmit Eis bedeckt. I» N. ist nur ein kurzer warmer Sommer und ein8 bis 9 Monat langer schneercieber sehr strenger Winter; aber in densüdlichen Steppe», wo ein glühend heißer Sommer ist, herrscht eineWinterkälte, wie sie Norddeutschlaud nicht oft kennt, selbst in Astra-chan sinkt der Wärmemesser bisweilen auf 28° R. unter den Gefrier-punkt. — Rußlands Hauptproducte sind: Getreide, Hanf,Flachs, Leinsamen, Holz, Wild, Hausthiere, Fische, Ei-sen. Die get reiderei ch st en Provinzen sind die westlichen mittlerenbesonders aber Tula, Pultawa, Pensa, Orel, Kursk, Kiew undGrodnv. Rocken wird am meisten gebauet, in Polen vielWeizen,Mais nur in S., Reis in Tannen; mancherlei wilde Beerenselbst hoch in N., wo die Waldungen viele eßbare Schwämme lie-fern. Obst nicht hinreichend und fast alles Orientalischen Stammes,z. B. die herrlichen Sasläpfel Naliwü; unter den Gemüsearten vorallen Kohl, als Sauerkraut Rationalspeise der Russen. Hopfenwächst in großer Menge wild; der Wein stock ist in S. wild, und derWeinbau verbreitet sich in den südöstlichen Gegenden inimer mehr. Sa-fran, Koriander, Anis, Spanischer Pfeffer u. «.Gewürz-pflanzen sind hinreichend vorhanden, zum Theil wild, wie auchSaflor, Krapp, Waid u. a. Färbepflanzen, die jedoch nicht genuggebauet werden; Kappcrn sind in S., Spargel in S. wild. Ta-back wird in Menge gebauet und die S. Steppen sind unglaub-lich reich an So da Pflanzen, die aber fast gar nicht benutztwerden. Der Hanfbau ist des Samens und Ols wegen sehrwichtig, fast eben so sehr der Flachsbau In S. sind Pfir scheu,Mandeln, Feigen, Granaten, auch kommt die krautartigeBaumwolle und dcrOlbanm wild fort, werden aber wenig benutzt;auch der Lorbeer wächst dort wild; M a u lbccr anpflanzungen. AnArzneipflanzen hat das Land Überfluß. Die großen Waldungensind schon erwähnt; sie bestehen inR. nur auSRadelholz und Bir-ke», welche letztere durch den Birkenthcer zur Bereitung des Juchtensehr wichtig und hier besonders einheimisch sind; auch die durch ihren