Finnland.
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raste, die z deß Landes wegnehmen, breiten sich zwischen denselben aus.Käst alle Seen stehen mit einander in Verbindung. An der Gränzeist der Ladoga, im Innern der Saima, Pajäne, Järwi, Uleon. a. Unter den Flüssen bemerken wir nur den Waren, Kommene,Ulea und Tornea, letzterer Gränze gegen Schweden. Der Bodenist in S. noch zumAckerban passend und sehr ergiebig, dabei waldreich;in R. ist die Natur fast ersterben. Ackerbau, Viehzucht und Fischereisind die einzigen Geschäfte, Fabriken sind nur in wenigen Städten.Mineralien hat das Land außer wenigem Kupfer, Blei und verschie-denen Bausteinen gar nicht; auch Salz fehlt. Die E. sind Finnen,ein arbeitsames Volk, mit eigener Sprache, Mongolischen Stammes,alle Lutheraner; in den Städten wohnen aber auch viele Schwe-den und Russen. Einen großen Theil der Provinz haben die Lap-pen inne, welche theils vom Fischfänge, theils von Rennthierzucht, meistals Nomaden leben. Finnland war ursprünglich von Lappen bewohnt,die seit dem IX. Jahrh, nach und nach von Tschudischen (Fin-nischen) Stämmen (Karelier, Tawaster n. a.) gegen N. gedrängtwurden. Im XIII. Jahrh, wurden sämmtliche E. von Schweden undNorwegen unterjocht und der Schwedische» Herrschaft unterworfen. Dieöstlichen Theile deS Landes (Karelien) sind schon 1721 und 1743, daSGanze 1809 an Rußland abgetreten, hat eine besondere Verfassungund steht unter einem eigenen Gencralgouverneur. Seit 1809 ist einTheil von Schweden und Lappland ganz damit verbunden. Einthei-lung der ganzen Provinz in die acht Gouvernements Neuland, Abo,Tawastahus, Wiborg, St. Michael, Knopio, Wasa undUleaborg.
Im älreren Russischen Theile liegt: wiborg am Finnischen Busen,320» E. Festung, Hafen. — Fricdricheham am Finnischen Busen, 2»»» E.Dabei der befestigte Kriegshafen Norhschensalm, l»v»E. Große Magazineund Kasernen- — Hochland, Insel, l^M- lang, aus steilen Porfyrfelsenbestehend, 4 bis 50»Fuß hoch, mit 2 Dörfern und 2 Lcuchtthürmern. —Decholm, kleine Festung im Ladoga See an der Mündung des Woxcn.
Im neu erworbenen Gebiete liegt: Abo (obo), 14,»»»E. Die Uni-versität, 154» gestiftet, mit schönen Gebäuden, namentlich einer prächtigenSternwarte, ist nach dem großen Brande 1828 nach Helstngfvrs versetzt.Protestant. Bischof; Hofgcricht. Verschiedene Fabriken und einiger See-handel. Friede 1809. Dabei die Citadelle Abohuus,— Borg«, 200» E.Hafen. — Helsingfors, Hauptstadt der Provinz seit 1819, am FinnischenBusen, 9»oo E. Sitz des Regierungscvnseils und seit 1828 einer Univer-sität (1830 — 471 Studenten). Segeltuch - und Leinewcbcrei. — Swea«borg, wichtige Festung, auf 7 Inseln erbauet, 350»L. Hafen, Schiffs-werfte, Magazine- — Nystadr, Hafen, 2500 E- Friede 1721. — Djörne-burg, Hafen, 280»E.— Tawastahuus, 1800E-, mit dem festen SchlosseDroncborg.— Lowisa, 280VE- Seestadt mit der Festung Swarrholm.—Uleaborg (ulcoborg), Hafen am Bottnischen Busen, 4000 E. Schiffs-werfte. — Brahestade, Hafen, 120» L. Handel mit Pech und Theer- —