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Polen.
Ivasa, 3000 E- Seehandcl- — Lhristinastadt, Hafen, 1200 E. — Tsv-nea (v) an der N- Spitze des Vvttnischcn Busens und am Tvrnea, 300C-Haftn- Handel mit Brettern, Theer, Rennthiersellen und Fischen — ImInnern Finnlands sind keine Städte-— Im Russischen Lapplairde (RennLappmarken) — 5000E-, dessen Gränze in W. zum Theil der Fluß Tann,der Tornea und der in denselben fallende Muonio bildet, einer völligenWildnis, den größten Theil des Jahres mit Schnee bedeckt, voll Morastenund Seen, wenig gebirgig (die Norwegischen Gebirge hören an der Gränze
aus) gut bewaldet, liegen wenig elende Dörfer, die 5 Kirchspiele (Ursjoki,das nördlichste, Muuftrmo, Sodankülä, Aemirräsk und Enonrckis) bil-den, größtenteils von Finnen (eigentlich einem Mischlingsvvlke von Fin-nen und Lappen) bewohnt, da die wenigen Lappen zerstreuet leben oderumherziehen, z. B- Enare am großen See gl- N-, Ursjoki, Muonioniskau. a. Trotz der Rauhheit des Älima's (Kälte zuweilen — 42° R.) werdennoch Roggen, Gerste und einige Gemüse gebauct. Mehl wird mit gerie-bener Tannenrinde und das Viehfutter mit gekochtem Pftrdemiste vermischt.Fische sind Hauptnahrung. Wälder und mit ihnen das Wild werden im-mer mehr ausgerottet- Sehr zahlreich ist das wilde Geflügel, besondersAuerhühncr. Rennthicrc werden nur im Winter gebraucht, im Sommerstreifen sie frei umher. — Am Eingänge zum Vottnischen Busen liegendie Alands (vlands)- Inseln, sehr felsig, deren E- aus Schweden einge-wandert — I4,ooo, von Schifffahrt und Fischfang leben. Die größte vonmehr als 80 Inseln und Klippen ist Aland mit 8000 E- Dörfer giebt eswenig auf diesen Inseln und nur eine Stadt. Sichere Station der Rus-sischen Schärenflvtte- Telegraph auf der Klippe Signilskär.
IX. Königreich Polen — 2330 Q.M. 4,IOO,OOOE.
Polen ist, wie das eigentliche Preußen, Fortsetzung der Ebene,welche sich am Rande der Nord - und Ostsee von Frankreich an bisnach Rußland hinzieht, zum Theil Hochebene. In SO. sind Ver-berge der Karpaten, die sich auf1400F. Höhe erheben; westlicherist das Sandomirer Gebirge — I000F. und die Bergzügczwischen Weichsel und Pilica mit dem 2000 F. hohen Lysa Gora.Der Boden ist theils fruchtbares Ackerland, theils Heide und Sand,theils weite Moräste; der größte Theil selbst des besten Bodens liegtunanaebauet und Waldungen (3^ Mill. Morgen) bedecken großeStrecken. Das Klima ist dem Russischen ähnlich; zwar ein hoherGrad von Wärme im Sommer, aber im Winter gewöhnlich 20°Kälte, wie im mittleren Schweden. Gan§ Polen, mit Ausnahmeder NO. Ecke, welche der Riemen bewässert, und der W. Seite,wo die Warta mit der Prosna zur Oder fließt, gehört dem Ge-biete der Weichsel an, welche es in zwei säst gleiche Theile zer-legt und in O. den Bug mit dem Narew und denWieprz, inW. die Pilica (za) und Bzura aufnimmt. Die Weichsel undder Riemen sind ganz schiffbar, die übrigen Flüsse nur zum Theil.Durch einen Kanal ist die Nette (Nebenfluß des Narew) mit demRiemen (Memel) verbunden. Es giebt viele Teen, den Goplo,
Wyri,