64
Ungarn.
Zwischen dem Adriatischen Meere, der Sau und Dran. — Hauptstädtesind: Bellovar, 1600 E. Plansten Collcgium. Festung. — perriniaa. d. Kulpa, 3100 E. — Lostainicza (nitsa) a d. Unna, Sitz des Bi-schofs von Karlstadt. Cvntuma; (Quarantainc)- Haus. — Szluin a. d.Kvrana. — Zengh, Freihafen am Adriat. Meere, 500g E- — Der HafenvrtLarlopago treibt Wcindandel. — Rarlstadk a. d. Kulpa, 3200 E.; befe-stigt. Griech. Bischof. Gymnasium. Starke Spedition nach den Adria-tischcn Seestädten.
II. Slavonische Gränze, von, Lonyaflusse bis Semlin, ein 70 M.langer, 1 bis 5 M. breiter Strich Landes längs der Sau —139Q-M.250,000 E. in 3 Regimentern, dem Tschaikisicndisirikt (siehe unten) und3 Militair Communitaten. Hauptstädte sind: Alrgradieka, Festung a. d.Sau mit einem Contumazhausc; I000E. Nicht weit davon Ncngradiska,1400L. — Brod a. d. Sau, 2200E-, befestigt. Contuma;hauS.— Din-kovicz (witz) am Bvssuth, 2200 E. — Mirrovic; a. d. Sau, 3400 E.Rarscha, Festung auf einer Insel der Sau. — Semlin a. d. Donau undMündung der Sau, an deren S. Ufer Belgrad liegt, 8400E. Sitz einesGesundheitsraths. Starker Verkehr mit der Türkei. — Rarlowiy a. d.Donau, 5800E. Sitz eines Griech. Erzbischofs. Griech. Seminar undLyceum. Friede 1699. — pcccrwardein a. d. Donau, 3900 L. WichtigeFestung. Sitz des Gcncralcommandos und Militairappcllativnsgcrichts.
III. Ungarische oder Banarische Gränze — 174Q-M. 175,000E-Sie erstreckt sich von der Theiß und Donau längs der letzten bis zurWla-chci und längs dieser bis nach Siebenbürgen. Der Rarasch scheidet siein zwei Theile. 1) Das Deutsch Banarische Regiment, in W. EineFlache, theils mit Flugsand und oft über 150 F. hohen Sandhügcln bedeckt,theils Morast (der große Alibnnarer Sumpf in N-), aber auch höchstfruchtbare Marsch; Waldung ist wenig. pancsowa an der Mündungdes Tcmcs, 9000E. Maulbcer, und BaumwoUpflanzungen. Cvntumaz-haus. — Handel mit der Türkei, der auch in dem Dorfe Rubin an derDonau, Semendria gegenüber, getrieben wird. — 2) Das wlachischIllyrische Regiment, in O- Nur der westliche Theil ist noch eben,^ des Bodens bedecken hohe Gebirge, welche sich hier bis zur Donau dran-gen. Hier sind die Quellen der Nera, welche durch das schone AlmasThal stießt, der Lzcriia (tserna) und des Temes. — Raransebes amTemcs, 2300 L. Goldwaschcrei. — Nenpalanka, befestigter Ort a. d. Do-nau. Goldwäsche in der Donau. — Alrorsowa (orschvwa), an der Mün-dung der Czerna (tserna).— Nenorfoiva auf einer Dvnauinsel-— Weiß-kirchen, unweit der Nera, 4800E.— Marga am Eisenthorpaß derSie-benbürgischcn Gränze. — Mehadia, 1400C-, ^M. davon die 22 warmen(42° R.) Hcrkulesbädcr a. d. Czerna. Rom. Alterthümer. Die großeRäuberhöhle. — An der Donau bei Dnbova ist die sogenannte Verera-„ische Höhle (von einem kaiserlichen General Veterani benannt), imKriege als Festung benutzt, welche die Donau beherrscht und für 700Mann
Be-