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Türkei.
räubcr berüchtigt. — Ancivari am Meere, 4000 E. Hafen.- -s Perser inim Gebirge, 4000 E. Strafe nach Serbien und Mazedonien. — ffDuka,gin unweit des Schwarzen Drin.— Alcssis, Lcfth a. d. Mündung desDrin. Grab des berühmten Skandcrbcg ffi467.— ffElbcssan am Iskumi,3000 L.— Durazzs in ungesunder Gegend am Meere, 9000E. Eriech.Erzbischof. Hafen. Handel und Sccrauberei(?). — 2lvlsna odervalsn.r,5oooE. Guter Haftn am Meerbusen gl. N. Wollweberei, Verfertigungvon Waffen, Sccsalzbercitung.— Belgrad, Berat, an der Krcvvsta, >2,oooE.Fruchtbare Gegend, starker Öl, und Weinbau. Griechischer Erzbischof.—Rlissura und Dcpcdclen amVvjussa, letzteres Geburtsort des berüchtigtenAli Pascha. — Ergir Rascri, Argyro 'Lnstrs, am Chimcragcbirgc, 2O,000L.— s Gchri, Lchrida, an einem See, 4600E., grvßtentheils Vulgären.Gricch. Erzbischof. Silber- und Schwcfclgruben. — s Delvino am Chi-»icragcbirge, 10,000 E. Ölbau.— sIamna an einem See, 3Obis4O,OO0E.Befestigt; starke Citadelle, neues Schloß des Ali Pascha (H1822). Erie,chische hohe Schule. Safflanfabriken, bedeutender Handel. - Bnrrinrs,1500 E. Haftn. — parga, Hafenstadt, deren E. sich in den Schutz derEngländer begeben hatten, und als die Stadt dem Ali 18>9 übergebenwurde, alle auf die nächsten Inseln flüchteten- — Arca am Flusse gl. N.,8000 §. Citadelle. Wollweberei. Lebhafter Handel über die HafenstadtSalagsra an der Mündung des Arta. Den Eingang zum Busen vonArta schützt das feste prevesa auf einer Halbinsel belegen, dem berühm-ten VorgebirgeActium gegenüber, 8000E. Lebhafter Handel. - An dem-selben Busen liegt Vsnizza, 2500 E., die Holzhandel treiben.— Mez-;ovc> am Arta, 8000E. Bergstraße nach Thessalien. — In der Nahevon Parga wohnen die Griechischen Stämme der paramirhiocen undSuliotcn.
Im NW. von Skutari ist das Gebirge Lzerna (tscherna) Gsra oderMonre Negro (Schwarzes Gebirge) — 2S Q-M., der Wohnsitz der Sla-vischen Montenegriner, 38,000 an der Zahl, die in ihrem rauhen Ge-birgc sich stets, trotz aller Angriffe der Türken, unabhängig erhalten ha-ben. Sie bekennen sich zur Griechischen Kirche und stehen unter einemBischöfe, der allein durch sein geistliches Ansetzn das sonst rohe ziemlichgesetzlose Volk in Ordnung halt. Der letzte Bischof percr pcrrsvied(sl830), der seit 1770 seine Würde bekleidete, hat sich durch manche guteEinrichtungen und durch kräftiges Benehmen gegen die Türken großeVerdienste um sein Volk erworben. Das weltliche gewählte Obcrbaupt,der Wladika, hat wenig Ansetzn und kann ohne Einwilligung der Volks-rcprasentanten nichts unternehmen. Schon seit 100 Jahren erfreuet sichdiese freilich von Niemand anerkannte Republik der besonderen Gunstdes Russischen Hofes. Ackerbau wird wenig getrieben; das Hauptgeschäftist Viehzucht; durch Petrvvichs Bemühung ist Kartvffelbau allgemein ge-worden. Mit dem nahen Catsarv treiben dicE. lebhaften Verkehr; dorthinbringen fic Vieh, Schildkröten (jährlich 20,000 Stück), Käse, Fische, Ge-