Bosnien. Albanien.
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späterhin unabhängig und ward 1376 ein eigenes Königreich, dessenRegenten aber 1415 den Türken, 1472 den Ungarn zinsbar wurden;die Türke» erarbeiten daö Land 1528.
-s Sarajewo, Boon.r Scrai, am Bvsna, 60,000 E. In der NaheListengruben, die das Metall für die kiesigen Fabriken liefern. Haupt-handelsplatz des Landes. — f Travnik ani Bvsna, 8000 E-, Sitz desDeglerbcgs von Bosnien, und ch Zwornik an der Drina, l4,oooL. , sindStädte mit Citadellen.— sBanjaluka, ehemalige Hauptstadt, am Vcr-bas, 15,000E. — Türkisch Brod an der Save und Vifegrad an derDrina, kleine Festungen.— fSrcbcrnik, Städtchen imN. des Landes.—Tticssowo, Dorf im Innern des Landes im Gebiete der Bvsna, mitQuecksilber- und Bleigruben.
Zu dem Ejalet gehört noch 1) ein Theil von Rosarien mit der StadtBihae; (hatfch) an der Un»a, 3000 L. Bcligrad, Novi undSradiska,befestigte kleine Städte an der Unna.
2) Ein Theil von Dalmacien mit der Stadt Trebigno (binjo) a. d.Trebinitza, mit 10,000 E.
3) Das Lürstenchum Saba, wegen des 1140 vom KaiserFriednchlll.dem Fürsten verliehenen Hcrzvgstitels Werfet' oder -Zersegowina genannt,der SW.Theil der Provinz, zwischen Serbien und dem Östcrr.Dalmaticn,mit der Stadt -s Mostar an dcrNarcnta, ooooE. Degcnklingenfabrikcn.
V. Albanien.
ES begreift die ganze W. Abdachung zwischen dem gegen S. zie-henden Gebirge und dein Adriatischen und Ionischen Meere; eine sehr ge-birgige, waldreiche aber nicht allethalbe» fruchtbare Provinz, die vonPerseringebirge bis zur Mündung des Aspropvtamo reicht. Von demuördl. Hauptgebirge zieht hier das Tomerit-, Mezzovo- und Agra-phagebirge an der O. Gränze gegen S. Das Ch im e ra g cb irge ander Küste. Cap Linguetta, Gränze zwischen dein Adriatischen und«Ionischen Meere; Cap Rcdano und Pali. In den Thälern istdas schöne Land zum Theil fruchtbar, reich an Wein, Baumwolle,Ol, Taback, Holz, mit starker Viehzucht, vom Weißen undSchwarzen Drino, dein Dojussa und Aspro bewässert. DreiSeen bei Skutari, Ochrida und Iani na zeichnen sich untermehren anderen anS, so wie an der Küste die Meerbusendes Drino, von Avlona und Arta. Am Meere sind Sumpf-gegenden. Ruinen Römischer Städte. Die Albanesen oder Ar-iiauten mit eigener Sprache sind Nachkommen der alten E. dieserGegend, höchst roh und kriegerisch und für Geld jeder Partei als Sol-tatrn dienend. Sie sind theils Christe», theils Muhamedaner; außerihnrir wohne» hier viele Griechen und Wlachen. Die Küsteu-lewvhncr trieben sonst Seeraub.
-fSkurari am See Bojana, 15,000E. Handel mitSchiffsbauholz.—Sut dem Flecken RIcniciirc stammen die in Ungarn wohnendenRlcmcntiner.— Duleigno am Meere, 6000 E- Hafen. Die E- sind (noch jetzt?) als See-