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Ionische Inseln.
besonders Rosinen und Korinthen, Öl, weniger Reis und Ge-treide, KermcS, Seide, Honig und Wachs, viele Haus-thiere, Seesalz, Schwefel, Erdpech, Steinkohlen undMarmor. Es giebt verschiedene Mineralquellen, aber auch in vielenGegenden Wassermangel. Die E., deren Zahl sich, wahrscheinlich durchAuswanderung nach Griechenland, auffallend vermindert hat (ehemalsüber 200,000, jetzt angeblich nur 175,000), sind größtcntheils Grie-chen, aber stark mit Albanesen und Italienern vermischt. Sie beken-nen sich meistens zur Griechischen Kirche, die unter einem Erz-bischofe und sieben Wischöfen steht; es giebt aber viele unirte Grie-chen und auch Juden. Es herrscht auf allen Inseln große Thätig-keit; Ackerbau, besonders Viehzucht, Bienenzucht, Seiden- und Ölbau,Fischerei und Seehandel werden eifrig betrieben, ja die E. einigerInseln gehen wohl gar zur Arbeit nach Griechenland. An gutenHandwerkern und Fabriken fehlt es. An Bildung übertrafen dieJonicr die eigentlichen Griechen, und in den letzten Jahren sind man-che llnterrichtsaiistalten, selbst eine Universität (1824), gegründet, diefür das ganze Griechische Volk wichtig werden muß. Griechisch ist dieLandessprache. Obgleich alle diese Inseln zum Griechischen Kaiserthumgehörten, so schloffen sich mehre derselben schon im XI. Jahrh, anBeliebig an, wurden späterhin denselben von den Türken streitig ge-malt, blieben aber dennoch unter Wenetianischer Herrschaft. BeimUntirgange dieses Staates (1797) sielen sie an Frankreich, wurden1800 ein Freistaat (Ionische oder Sieben Inseln Republik)unter Tiirki schein Schutze, 1807 wieder an Frankreich abgetreten,1810 von den Engländern erobert und 1815 als Freistaatunter dem Schutze und der Aufsicht Großbritanniens anerkannt. EinEugäscher Lord Ob erc ommi ssa ir leitet das Ganze. Eine Ver-samnlung von Abgeordneten aller Inseln ist die gesetzgebende, ein Se-nat mit einem Präsidenten die ausübende Macht; jede Insel hat ihrebesondere Regierung. Ein Appellationshof und drei Tribunäle verwal-ten )ie Rechtspflegen Die Militai'rmacht, zum Theil Englische Besa-tzung, steht unter dem Obercommissair. Die Hauptinseln sind:
',) Rorsu — 11 Q-M. 50,00» (nach Anderen 73,000) E. Reich anÖl, Wein, Südfrüchten, besonders Feigen, und Secfal;. Die Haupt-stadt gl. N- hat 16,000E. Citadelle und starke Festungswerke, Freihafen,lelhater Handel. Sitz des Obcrcommiffairs und der höchsten Landcsbc-hordc des Eriech. Erzbischvfs und eines Römisch kathol. Bischofs. Univcr-sittt 200 Studenten), Bibliothek (30,000) Bände, Gymnasium u. a. Un-terricltsanstaltcn. Pallast des Obercommissairs, des Erchischofs, 36Gricch-,5 latiol. Kirchen.
2) papo und Aiitipaxa; ersteres ix Q. M. 1000 C. Reich an Öl.Haupwrt Se. Ilieala. Letzteres unbewohnt-
5> Santa Manna, nur durch einen künstlichen 100 F. breiten Kanalvor Abanicn getrennt, — 5 Q M- i8,oooE. Wein, Öl und Scesal;
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