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Zweiter Theil.
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Ionische Inseln. Asien.

sind Hauptprvducte. Hauptst. Amaxichi.— Santa Manoa, Festung undHafen an dem Kanale, soooE.— In derNahe die kleine Insel Meganisi.

4) Theaki, Ithaka — 3 Q M. 8500E. Öl, Wein, Rosinen undKorinthen werden in Menge ausgeführt. Die Hauptst. Varhi hat einenguten Hafen, 2«oo E.— In der Nahe die kleine Insel Ralamo.

5) Rephalonia — 16 Q-M. 50,ovoE. Der höchste Berg der Insel-- 5000 F. Handel mit Öl, Korinthen, Baumwolle, Seide, Honig,Salz und Käse. Häufige Erdbeben. Die Hauptst. Argostoli an der Süd-küste hat 4200E., ein Gymnasium und einen guten Hafen. Lipuri, Ha-sen der Ostküstc, 5000E- Axo, Festung.

6) Zanke — S^Q.M. 40,oooE. Ziemlich eben und äußerst frucht-bar, reich an Korinthen, Öl, Baumwolle, Wein und Südfrüchten. A»der Küste sind viele Robben. Der Boden ist vulkanisch und den Erdbe-ben sehr ausgesetzt. Mangel an Quellen. Jährlich wandern einige tau-send Arbeiter zur Erndte nach Mvrea. Die Hauptstadt Zanre liegt an derOstküste, hat einen Hafen, ein Fort und 20,000 E. Einige gute öffent-liche Gebäude und Kirchen. Gymnasium. Der 2000 F. hohe MonreScopo. — Bei dem Orte Lhieri reiche Erdpcchquellcn. Der Hafen Nikolo.

7) Lerigo an der Südküstc von Morca — 4^ Q-M. 8500E. StarkeViehzucht; der Boden ist nicht fruchtbar. Der Hauptvrt ist Rapsali.—Die kleine Insel Lcngorro von Levantefahrern besucht.

Asien.

Lage dieses Erdtheils zwischen dem N. Eismeere, dem Östlichenund Südliche» Ozeane, die ihn in N., O. und S. ganz umschließenund dem Mittclmeere, welches einen Theil seines Weststrandes bespült.Uns einer Strecke von 500 M. gränzt er an Europa (das GebirgeUral, der Fluß Ural, der Kaspische See, der Terek und Kuban sinddie Granzscheiden); eine 15 M. breite Landenge verbindet ihn mitAfrika. Die äußersten Punkte des Festlandes sind: CapTaimnra —78°N., das Tschuktschischc Vorgebirge — 152°W., Cap Bouround R o man i a—1^°R., C apBaba —43-l °O. Die Inseln reichenaber in Süden bis 11° S. Der längste Tag in S. — 12 Stunden,in N.—4 Monate. Die Größe mag 800.000 Q. M. betrage». Diegrößte Ausdehnung von R. nach S. — 1150 M.. von O. nach W.— 1150M. Asien hat unter alle» Erdtheilen die vollkommenste undnatürlichste Bildung. Ein großes Hochland, mit 6 bis 10,000 F.hohen Hochebenen und 12 bis 14,000 F. hohen Hochthälern erhebt sichin seiner Mitte, Stufen- und Tiefländer umgeben dasselbe anallen Seiten; nur in O. dehnt es sich auch bis zum Ozean selbst auö.Dies Hochland bildet nicht, wie das Hochland der CordillcraS in Ame-rika einen langen und schmalen Bergwall, sondern weite von Berg-ketten durchzogene Hochebenen (Plateaus) und breite GcbirgSländer.