Band 
Zweiter Theil.
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Asien.

2) Im Östlichen Ozeane.

s) Die Diomedes Inseln (Fairway, Rruscnstern undRarmanow)in der Beringsstraße, bewohnt.

b) Die Sindow, oder Loren; Insel, im S. der Beringsstraße, vonTschuktschcn bewohnt.

o) Südlicher (61V die Matthäus Inseln, unbewohnt,ä) Die pribilowschen Inseln Sr. Paul und Sc. Georg,s) Die Aleutischen (alc—utischcn) Inseln, über 100 kleine Inseln^ 480Q-M-, die zwischen Kamtschatka und dem Amerikanischen Aljaschkaliegen. Sie sind in Hinsicht des Bodens der Halbinsel Kamtschatka gleich,wahrscheinliche Reste eines früheren größeren Landes, das beide Erdthcileverband, größtcnthcils felsig, jedoch nicht ohne urbaren Boden; die meistensind vulkanisch und einige haben oft heftig tobende Vulkane; Erdbebensind nicht selten, ja 1795 entstand sogar bei Unalaschka eine bis 1802beständig dampfende Insel. Außer niedrigem Birken,, Weiden, und Erlen,gestrippe giebt es keine Baume, aber viel Treibholz. Kartoffeln gedeihensehr gut. Hauptproducte sind Fische, Seebären (zu Tausenden), Seehunde,Wallfische, Secottern, schwarze und silbergrauc Füchse, jedoch wird das Pelz,wild zu sehr vertilgt. Auf Sr. Paul erlegte man sonst jährlich gegen3000 Secottern; jetzt sind sie dort fast ausgerottet. Die E—6000, stehenkwischen Mongolen und Amerikanern, höchst roh, den Sibirischen Stäm-men an Cultur gleich. Die Theile der Inselkette sind: ss) Die NäherenAleuren (Sastngan Inseln), die westlichsten von allen: die Bering» Insel,wo der Seefahrer Bering 1741 mit 29 Gefährten umkam; sie ist voll kah,ler Felsen und unbewohnt; die Rupferinsel, Arra u. a. — bb) Die Ent,fernrere» Aleuren (Racreninseln) Amrschirka u. a. — cc) Die Andrea,nowschen Inseln. — llä) Die Fuchs, oder Rawalang Inseln, die öst,lichsten von allen. Auf co und llä waren 1783 noch einige Tausend, 1790— 1309, 1806 — 300 Eingeborne. Branntwein, Blattern und der ehe,mals tyrannische Druck der Beamten der Ruff. Amerika». Handclsgescll,schaften vermindern die Zabl so sehr. Die größten Inseln sind: Unalaschka18 bis 20 M- lang, Umnak undUnimak, 15M. lang, alle drei mitDul,kancn, letztere nur ^M- von Aljaschka.

k) Die Lurilischen Inseln, welche vom Cap Lopatka sich südlich biszur Japanischen Insel Nipon hinziehen, schon 1643 von Holländern ent-deckt. Ihrer sind 25 — 145 Q.M. mit ioao (nach Anderen 7000)E- Siesind von gleicher Beschaffenheit mit den Aleuten, sehr vulkanisch (mankennt auf den 19 nördlichen allein io thätige Vulkane), ohne Ackerbau undViehzucht, in N. auch ohne Holz; jedoch wächst auf den südlichen schonder Weinstvck- Die E. sind theils Namrschadalischen Stammes, theilseigentliche Rurilen (die gutmüthigen bei Japan erwähnten Ainos), dieden Japanern verwandt scheinen. Sie leben bloß von Fischfang undJagd. Über 21 Inseln, poromuschir, Onekuran, Lcroi, Urup (woseit 1828 eine Russische Cvlonie zur Jagd des PelzwildeS; 1829 wurden