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Nordamerika.
Seiten deS Mississippi und Missuri ungeheure Ebenen, Savannen, anus.DaS Klima deS Landes begreift alle Grade der Temperatur von ddcrdruckenden Hitze der Tropenländer bis zum ewigen Winter deS Polaar-incerS in sich. Prvdncte, Boden und Gewässer werden bei den einzclnaenStaaten aufgeführt. DieEingcborne» sind : Mcxi caner, dieLckerbaauund Handwerke treiben; vvm .30° N. an nur wilde Indianer, voondenen aber einzelne Stämme in O. schon beträchtliche Schritte zu Eru-ropäischer Cultur gethan haben; im äußersten N. Eskimos. D)iceingewandertcn Europäer sind in SW. Spanier, in der ganzen öfst-lichen Hälfte der Mehrzahl nach Engländer, viele Deutsche urndFranzosen, weniger von anderen Nationen; in Grönland ciniigeDänen, an der NW.Küste Russen.
Polarländer.
Sie begreifen die Küstenländer und Inseln innerhalb des Pvlarkrcisces.
1) Grönland. Durch Parrp's Entdeckungen ist es zur Gewißheit cer-hvben, daß Grönland eine Insel ist, deren nördliche Gränzen aber ganz um-bekannt sind. Die S. Spitze L-Farewell (fehrwcll) liegt 59° 45^ N-, allsonoch weit unterhalb des Polarkreises, die W. Küste erstreckt sich aber lämgsder Bassins Bai wohl 30üM. weit bis zum Arktischen Hochlande. D>crEngländer Scorec-by hat 1822 die O.Küste bis 83°N. befahren, aber wiehier ewig lagernden Eismassen hindern das Landen und gestatten auichnicht einmal in südlicheren Gegenden die Untersuchung dieser, wie es scheimt,sehr insclrcichcn Küste, da das Eis die unzähligen Busen und Meerengumverschließt. Gebirge sah man dort bis säst 3700F. hoch. Die W. Kmsteist nicht so von Eis umgeben und daher kennen wir diese etwas dessen'.Das Innere (vielleicht ziehen eisbedeckte Meerarmc durch ganz Gröiilamdhindurch und theilen es in mehre Inseln) ist unzugängliches Gcbirgslamdmit hohen Berggipfeln, ungeheuren Glätschcrn, die sich bis ins Meerhinabstreckcn, Schnccfeldern und Eisflächen, deren Schimmer (Eisbliwk)man meilenweit sieht. Spuren alter Vulkane zeigen sich in den Gebirgs-artcn, in Schwefel und heißen Quellen. Das Klima ist allcthalbcn kalt,aber freilich in verschiedenem Grade; in S- wachsen Birken-, Iveiden-und Erlengcsträuche, bis 18 F. hoch, auch bauet man dort noch Rar-roffcln und einige Scmüsearcen, aber weiter gegen N- beschränkt sich dieVegetation nur auf das sehr nützliche Löffelkraut, Wacholder- und einigeandere Strauchartcn und endlich bloß auf Flechten und Moose. DerWinter ist selbst in S. lang und heftig, nur 3 bis 4 Monate lan- dieKüste vvm Eise frei; aber auffallend ist der hohe Grad der kurzen Som-merhitze (— 24° R-), die durch stechende Moskitcnschwärmc noch läüigcrwird. Größer ist die Kälte im Innern, als an der Küste. Die längsteNacht dauert an der S. Spitze I8D Stunde, aber 19° nördlicher 8 Wo-chen, wobei jedoch säst 3 Wochen auf bloße Dämmerung kommen; auch