Band 
Zweiter Theil.
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Indianer Land.

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und Onnnow; vor ihr die 70M. lange Insel Nunniwak. Dann folgtCap Ncwenham (njunham), der große Fluß Nushag.rk, an dem eineRussische Niederlassung ist, und die Bristol Bai mit der 20 M. langenInsel Hagemeister. Bis zur BristolVai wohnen dicTschukrschcn. Süd-lich von ihr beginnt die gebirgige Halbinsel Aljaschka, mit rauchendenVulkanen, 80M. lang, von denRonjägeil bewohnt, welche auch auf dennahen Inseln Unimak, Akutan und Unaljaschka (letztere hat zwei Vul-kane) einheimisch sind. Auf der Insel 'Lodjak (25 bis 30 M. lang, mit18,000L., unter denen 150Russen), welche durch die Schclekow Straßevon der Halbinsel getrennt ist, liegt die Russische Niederlassung Alexan-dria. In NO. der Halbinsel ist der See Schelckow und Looks (kuks)Einfahrt, in deren Grunde die Factvrci Roda; das Land der Tschugaizen,eine Halbinsel am Prinz Wilhelms Sunde mit dem LapElisabeth; dieE. sind die südlichsten Eskimos dieser Gegend. Es folgt das Land der In-dianer, zuerst das der Ugaliachmuren, wo der Eliasbcrg, von dem sich158» ii'W. die Russische Gränze gerade nach N. zum Eismeere zieht;Ncunorsolk und tteucornwales (kornwchls), von den höchst rohen krie-gerischen Raljuschcn, die ihre Kriegsgefangenen zu Sklaven machen, be-wohnt. Hier ist der Schöinverrcr Berg unweit des Franzosen Hafensund der Archipel Georgs III. mit der Insel Sitka, wo seit 1801 dieRussische Hauptniederlassung tteuarchangel (57° N.) am Norfolk Sunde1200E. Schöner Hafen, Castcll mit 40 Kanonen, Sitz des Gouverneurs.Großes Pelzmagazin. Die ehemalige Russische Niederlassung Sirka wurde1808 zerstört. Die Admiralirars Insel, der Lharams (tschettams) undPrinz Friedrich Sund, die Insel Z?ork und Prinz Wales, die südlich-sten Russischen Besitzungen, auf welchen der schöncHafen Luearelli. DasGebiet der Russisch Amerikanischen Handelsgesellschaft (1799 gestiftet), dereneinziger Zweck Fang der Pclzthicre dieser Gegend, besonders dcrSccottcrn,ist, begreift etwa 10,500 Unterthanen, unter denen etwa 9000 Eingcbvrnesind. Erst 1822 nahm dicRcgicrung die ganze NW-Küstc in Besitz, derenGränzen späterhin zwischen Rußland, England und den Vereinigten Staa-ten genauer bestimmt sind. Noch haben aber die Russen auf Mexikani-schem Gebiete (38° 2GN.) seit 1808 den Hafen Dodcga besetzt und einFort daselbst, 300C.

b) Englisches Gebier bis 49" N., mit Ausnahme des bis 52^° sicherstreckenden Thales des Columbia*). Hierher gehört der südliche Theil von

*) So ist die gewöhnliche Angabe. Ei» bei den Grä'nzbcstimmungen desEngl. Gebiets gegen die Bereinigten Staaten selbst thätig gewesener Mannschreibt darüber aus London: der nördlichste im Jahr 1825 von mirbestimmte Punkt der Bereinigten Staaten ist das NW- Ende des Wald-sees 49° 23^ N.; sonst geht die Gränze auf dem 49 Parallclkreise biszum Felscngebirgc. Bon dort bis zur Küste ist sie streitig; die größte For-derung der Amerikaner ist nicht nördlich von 49"; selbst bei der günstig-sten Entscheidung würde sie nur bis etwa 48" gehen.