Band 
Zweiter Theil.
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Nordamerika.

also die Zahl der E. sehr gering ist, wie man schon aus der Menge deshier noch lebenden Wildes schließen kann, welches bei der beständigenJagd von einer größere» Volksmenge längst ausgerottet wäre. DieEnglischen FortS an der O.Knste, oder Ncuwallis (durch den Chur-chiltfluß in Nord- und Sndwalli s getheilt), die wie daß ganze Landunter zwei Gouverneurs und dem Gouvernement Neufundland stehe»,sind von N. nach S. Fort Churchill (tschortschill) 58° 57'N.,Vork 57° N. Alb any 52° 18'N. und Mooscfort (muhsfort)51° 16'N. Die Stationen im Innern sind meist nichts weiter alssogenannte Blockhäuser, bisweilen gegen die Angriffe der Indianer mitWall und Graben versehen, in denen oft nur einzelne Europäer daserhandelte Pelzwerk sammeln, z. B. BrunSwickhouse, (Haus),FrcderikShouse, Fort Gerry (dscherri) am Rothen Flusse,HudsonShousc am SaSkatschema», Fort Chippewyan (tschip-piweian) am Athapesko See, Providence am Sklavensee ic. Manfindet sie tief im Innern, selbst schon jenseit des FclsengcbirgeS undnicht selten 50 bis 100 Meilen von allen Niederlassungen entfernt.Wir bemerken hier noch im nördlichsten Theile der Hudsons Bai die700O..M. große Insel Sonthampton (sanshemptn) (62 bis66l°N.) ohne Einwohner, welche in W. die Roe'S Wclcomc-Straße, in O. der Forkanal, und in N. die Gefrorne Straßevorn festen Lande trennt. Diese Insel sowohl als die zahlreiche» klei-neren der Umgegend Salisbury (sahlöbri), Nottingham, dieMarmorinsel u. a. sind im Innern gänzlich unbekannt, an denKüsten zum Theil von Eskimos bewohnt. — Die Einwohner imW. der Felsengebirge sind in N. bis etwa 60° vom EskimoStamme; südlich davon gehören sie zu den Indianern. Man leimtnur die Küstenbcwohner, die sich durch FrcihcitSlicbe und Muth aus-zeichnen und in Sitten und Lebensart wenig Verschiedenheit zcgen.DaS Innere bis zum Felsengebirge ist nur in S. von Europäerr be-sucht und Westkaledonien benannt.

->) Das Russische Gebier, welches sich an der Küste bis 56°, au denInseln bis 54° 40' N. erstreckt. Der nördlichste bekannte Punkt war bis-her das iLiocap, welches jedoch 1826 durch Beechey (bitschi) bis zur Nar-row Spitze, 138° 40' W. und 71° 23' N. von W. her umsegelt ist. InS. des Eiscaps liegt eine weite Bucht, das hügelrciche Land der '.Ere-guen, dann folgt Lap Ljsburne (born) und Mulgrave (molgrchw) biszum Lotzebue Sunde, in welchem die Insel Lhamisso, die HallinselLhorio und die Bai Eschschol; sich befinden. DaS Land an diesem Äicilcdes Sundes ist voll 600 bis 1000F. hoher Hügel und von kleinen Seenund Flüßchcn durchschnitten, von Eskimos bewohnt. Dieser und der süd-lich ihm gegenüber liegende Norton Sund bilden eine Halbinsel, aufwelcher das Lap Prinz Ivalcs (wchls) an der Bcringsstraßc; ein goßcrSee im Innern soll mit beiden Meerbusen in Verbindung stehen. Süd-licher ist eine zweite Halbinsel, welche in S. die Mündung des gvßcn'Luskowina Flusses begranzt, mit dem Cap Ruinänzow, Vancoiver