Band 
Zweiter Theil.
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Nordamerika.

mehr durch Gelehrigkeit und Treue und als Gehülfe bei mancherleiArbeiten, selbst als Retter der Menschen auf dem Meere merkwürdig.Indianer giebt es wahrscheinlich nicht mehr; die Böoticks in NW.scheinen ausgestorben. Die Zahl der Europäische» Colonisten belauftsich auf 80 bis vgooo, fast alle Engländer. Schon im XVII.Jahrh, gründeten Engländer und Franzosen Niederlassungen und strit-ten um den Besitz der Insel, die 1763 endlich den ersteren gänzlichabgetreten wurde. Den Franzosen, denen jetzt nur die kleinen InselnSt. -Pierre, Groß und Klein Miquelon — 6x Q. M. mit2000 E. gehören, ist der Fischfang auf der S. und O. Küste zwischenCap Ray (rch) in SW., Cap Raze in SO. und Cap St. Johnsin O. nicht erlaubt. Die Verfassung ist hier noch nicht so ausgebil-det, wie in den oben genannten Englischen Provinzen, namentlich istkein Parlament hier, sondern nur ein Gouverneur und 2 Unter-gouverneurs.

Die Hauptstadt und Sitz der ersten Behörden ist Sc. Johns an derO. Küste, l2,oovE. Vortrefflicher Hafen. Hauptgcwerbe ist hier, wie inallen Orten der Insel, das Trocknen des Kabbeljaus, zu welchem Zweckesowohl die Klippen als auch eigene hölzerne Gerüste auf der ganzen Küstebenutzt werden. — placencia an der S. Küste, hat 5vvo T. Srace (grehs)Harbour (harrbor), Seestadt, 5 bis 600 E., und Triniry Harbour, nebstanderen kleinen Örtern.

Vor der Mündung des Loren; liegt die Insel Anrieosti — 12»OM.voll Waldungen und wilder Thiere, aber ohne Hafen und Stadt. Seit18 VS sollen hier Europäische Colonisten wohnen. — Auch die MagdalencnInseln im Loren; Busen, von 150 Europäern bewohnt, gehören hierher,so wie die kleine Insel Belleiele an der Straße gl. N.

5) Prinz Eduard, vor 1808 St. John genannt, eine 100Q. M. große Insel im Loren; Busen, durch die CnmberlandStraße von Neuschottland getrennt, von tiefen Meerbusen zerschnit-te», mit dem Ost-, Sud-, West- und Nordcap, eine nur von niedrigenBergen durchzogene Insel, die zwar auch Wald (ein furchtbarer Wald-brand vernichtete 1750 einen großen Theil der sonst weit ansehnlicherenForsten) und Morast hat, aber an Fruchtbarkeit die Nachbarländerübertrifft und einst die Kornkammer von Kanada war. Sie gehörtesonst den Franzosen, aber seit 1713 den Engländern, daher bestehenauch die E., deren Zahl auf 30.000 steigt, aus beiden Nationen. Ge-ring ist die Zahl der Indianer. Auch hier ist ein Gouverneur undein eigenes Parlament.

Die Hauptstadt ist Lharlorretown an einem Busen tief im Jnrcrn,wohin aber doch Seeschiffe gelangen können; l2ovL- Hafen Ioy. InO. ist Georgetown (dschvrdschtaun), in N. princetown.

Unter dem Gcneralgvuvcrneur von Kanada stehen auch 6) die 2er-mudischen Inseln, von denen bei Westindicn die Rede sein wird.