Band 
Zweiter Theil.
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Südamerika.

ja zwischen 15 und 17° S. über 22.000 F. erheben; der Chimbo-razo — 20,100 F., der südlichere Schnceberg tNevado) von So-rata —23,600 F., der Schneeberg von Illimani — 22,900 F.Die beiden merkwürdigsten Hochthäler sind das von Boliv ia (14 bis20^° S.) und Quito (2^ S. bis iz°N.l. Wenige Pisse füh-ren über dieses Hochland; daher ist der Verkehr zwischen ker Küsteund dem Innern so äußerst schwierig; die Gewässer finden ihren Wegdurch die gewaltigen Spalten (Quebradas), in welche daS -Hrchgebirgean einigen Stellen zerklüftet ist und die oft auch die einzizen Pfadefür den menschlichen Verkehr sind; die Pässe selbst haben zum Theileine Höhe von 13,000 F. Die Cordilleras bilden, wie gesagt, einlanggestrecktes Hochland, dehnen sich aber an einigen Punkten ansehn-lich über ihre gewöhnliche Breite (—20M.) aus; so z. B. zwischen18 »nd 22° S. in dein Gebirge von Cochabamba (kotscha) undCharcas in Bolivia. Unter 2° N. spaltet sich das ganze Ge-birge in drei Arme, deren mittlerer die höchsten Gipfel (— 17,000 F.)enthält und sich zwischen den Flüssen Magdalcna und Cauca allmäligzur Ebene hinabsenkt, während der westliche zur Landenge von Pa-nama fortläuft, wo er eine Zeit lang ganz seine GebirgSoatur verliert,um sich in Guatemala gleichsam mit »euer Kraft zu erl>cben; der öst-liche Arm wendet sich immer mehr gegen NO. und bildet daS Hoch-land, welches die Nordküste umsäumt. OieS durch seine Große so aus-gezeichnete Gebirgssystem hat an seiner ganzen östlichen Seite zweieben so sehr durch die ungeheure Ausdehnung merkwürdigen Tieflän-der neben sich: in N. die sogenannten Llauos (lja.ios) des Maran-hon (maranjong) und Orenoco (— 160,000 Q. M.) eine Ebene vonso geringer Abdachung, daß die Gewässer ungewisse« Laufes gleichsamumherirren, und getheilt in zwei Stromgebiete übergehen, so daß dieNatur selbst durch sie VcrbindungLstraßcn zwischen den Flüssen undStrömen angelegt hat; in S. die Pampas im Gebiete des laPlata (—70 bis 80,000 Q-M.), in denen ausMangel an Abdachungunzählige Gewässer stehen bleiben und Seen und Sümpfe bilden.Diese gewaltigen Flachländer schließen aber nieder zwei ganz isolirteHochländer ein, in S. das weit ausgedehnte Hochland von Bra-silien, dessen Gipfel sich aber wahrscheinlich nicht über 8000 F. er-heben, und nördlich das kleinere Hochland von Guajana vcngleicher Erhebung. Niescnmäßig, wie die Gebirge, sind auch hier dieStröme, deren drei fast alle Flüsse der Halbinscl in sich vereinigen,und dadurch eine ungeheure Wussermasse erhalten: der Maranhos,der wenigstens 800 M. weit fließt; südlich von ihm der la Plata,dessen Quellen von der Mündnng über 500 M. entfernt sind, urdnördlich der Orenoco, der 300 M. lang ist. Die W. Küste Hitnur unbedeutende Flüßchen. BemerkcnSwerth ist die große Regelmä-ßigkeit der Küste, die nirgends, außer qn den Mündungen der beidcngroßen Ströme, einen bedeutenden Einschnitt hat. Sie ist größtca-theilS flach, nur in N. und au dem östlichen Vorsprungc reiche» d eGebirge bis a»S Meer. A» See» ist S. Amerika nicht so reich, a sdie nördliche Halbinsel; der größte derselben ist an der N, Küste, L:r