Südamerika.
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Pasto und Buenaventura — 2700 Q. M. 190,000 E. Es be-greift das obere Thal des Cauca, das ganze Gebiet deS Atrato,und dehnt sich bis zmn Mericanischen Busen aus. Boden und-Produkte sind wie in Cundinainarca. Ausgezeichnet ist diese Provinzdurch heftige Gewitter und Stürme. Die Gegend in W. deS Ge-birges ist der Hauptfundort der Platina, besonders im südlichenTheile des Departements. Zu bemerken ist hier der schon oben erwähnteKanal von Raspadura, der von einem Pfarrer 1788 angelegt,den Atrato und Sau Juan und dadurch beide Meere vereinigt.
Die Hauptstadt ffpopayän unweit der Quellen deS Cauca und amFuße der beiden mit Schnee bedeckten Vulkane puracc und Sorara,20,0V0E.— Qali ant Cauca, Fundort der Platina. — -fL-uibdo (kibdo)oder Lirara, Hauptstadt der Provinz Choco. In der Chveo Bai die InselGcwgoii, wohin einst Pizarrv flüchtete. — Larrago im Cauca Thalc,2000L. — Pasta, am Fuße eines fürchterlichen Vulkans, von Waldund Morast umgeben- Dampfende Schwefelgrubcn sind in der ganzen Um-gegend, welche höchst rauh ist und nur Bataten hervorbringt-— stZst-cu-anda, Hauptstadt der Provinz.- Buenavcnrura, elender Ort am Stil-len Meere mit schönem Hafen, jetzt zum Freihafen erklärt.— Die nörd-liche Gegend und die N- Küste des Departements sind ganz »»bebauet,aber von Indianern bewohnt.
10) Äquator, Ecnadör, mit den Provinzen Pichincha(tschintscha), C k im b o raz o — 8700 Q. M. 190,000 E. In O. istdie ungetrennte Kette der And es mit einer der schon oben genanntenhöchsten Bcrggruppen Amerikas, und den vier furchtbaren VulkanenCotopaxi, Tungnragua, Sangah und Pichincha (—17,700;15,200; 16,000 und 14,900F.), die nur von dem Antisana,Cayambe und Chimborazo (—17,900, 18,300 und 20,100 F.)übertreffen werden. Der Schlund des Picluncha hat 1 Stunde imUmfange und enthält in unermeßlicher Tiefe mehre Berge in si-b.Der Cotopari ist in seinen Wirkungen der furchtbarste Vulkan. SeineFlamme erhob sich 1738 —3000 F. und sein Toben hörte man 1744gegen 100 M. weit und 1768 wurde in der 15 M. entlegenen StadtHambato durch seine Aschcnwolkcn der Tag zur Nacht verfinstert. Erwirft auch kleine Fische aus. In O. dehnen sich die endlosen, mitWald bedeckten Ebenen aus, durch welche der Jupura (chup.), Jca(ißa), Napo u. a. in unzähligen Armen alle Gewässer dem Maran-hon zuführen, der selbst größtentheils die S. Gränze des ganzen Staatsmacht. Erdbeben sind sehr gewöhnlich, so wie heftige Gewitter mitfürchterlichen Regengüssen. Producte sind wie in den nördlichen Pro-vinzen; fast alle Flüsse haben Goldsand, jedoch ist der Metallreichthumnicht so bedeutend. Unter den E. sind die Nachkommen der altenPeruaner, von denen sich noch prachtvolle Tempelruincn und großeGrabmäler erhalten haben, mit der Quichua (kitschua) Sprache, diegebildetsten; sie lebe» als freilich höchst unwissende Ebrisie» ,,, Städten