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Südamerika.
nigt finden. Höchst schwierig ist auch hier der Verkehr im Innernund mit den östlichen Ländern, da die steilen unwegsamen Gebirgeund die reißenden Gewässer die Verbindung an vielen Stellen unmög-lich machen.
Die Zahl der C. beträgt ohne die unabhängigen Indianer,1,700,000, unter denen etwa 250,000 Weiße und 800,000 In-dianer sein mögen. Die Zahl der Neger beläuft sich auf 40,000.Die eigentlichen Peruaner bilden das Hauptvolk, und die alteQuichua(kitschua) Sprache ist in fast allen diesen Gegenden noch ganzallgemein; seltener ist die alte Chimu (tschimu) Sprache; aber inden östlichen Pampas und Gebirgen leben zahlreiche Stämme anderer,und zwar höchst roher Indianer, Omayas, PanoS, Conibos,Carapachos (patichos) n. a., unter denen man freilich zahlreicheMissionen angelegt hat, die aber meistenthcils völlige Wilde sind, jasogar (z B. die Caihibos) noch Menschenfleisch genießen. Nur anden Flüssen haben Missionairk Indianer Gemeinden in Dorfschaften(P,leblos) vereinigt. Peru war bei seiner Eroberung durch Pizarro1531 ein schon gebildeter Staat, von den Inkas, deren letzter 1562von den Spaniern hingerichtet wurde, beherrscht. Viele Neste großerBauwerke, Palläste, Landstraßen, Kanäle, Gräber und dergl. lassenauf die alte Cultur schließen. Nach blutigem Kampfe wurden dieSpanier Herrn des Landes und gründeten hier ein Wicekönigreich.Schon 1782 erregten die Peruaner einen Aufstand, der nur mit Müheunterdrückt wurde, dagegen erhielt der Vicekönig hier die Ruhe, wäh-rend die übrigen Spanischen Provinzen schon in vollem Aufstande wa-ren; aber 1818 drang der General St. Martin mit einem Be-freiungsbeere aus Chile vor, und Peru erklärte sich 1821 für unabhängig ;jedoch hartnäckig wurde der Kampf von den Spaniern fortgesetzt, bisdie Schlacht bei Ahacucho (kutscho) 9- December 1824 ihrer Herr-schaft den Todesstoß gab. Am 29. Januar 1826 verließ auch dieBesatzung des bis dahin belagerten Callas, die letzten Spanier aufdem Festlande von Amerika, Peru. Bolivar war es, der mit Ko-lnmbischen Truppen 1823 dem bedrängten Lande zu Hülfe gekommenwar, dafür den Titel „Befreier" erhielt, und 1824 zum Dictatorernannt wurde; jedoch entzog sich der Staat 1827 seiner Aufsicht.Die Verfassung ist wie die Kolun,bische. Cin Congreß, der ausRepräsentanten des Volks besteht, hat die gesetzgebende, ein Präsi-dent die vollziehende Gewalt. Die katholische Religion ist Staats-religion; alle C. ohne Unterschied der Abstammung haben gleiche Rechteund Sklaverei ist gänzlich abgeschafft. Noch ist aber die ganze Staats-verfassnng nicht geordnet und es scheint nicht an Stoff zu Unruhenzu fehlen. Schulden hat Peru bereits, die 1827 14 Mill. Piasterbetrugen. Die jetzige Republik Peru bilden 7 Departements und ei»eben so großes Indianer Gebiet in O.
n) Departements an der Küste von N. nach S.
1) Truxillo an Kolumbien und das Indianer Land gränzend.Cap Blanco und Aguja (cha), welche die Bai Sechura einschließen.