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Zweiter Theil.
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Chile. La Plata Staaten.

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am Maypocho(pvtscho)), 20Mcilcn von der Küste, in einer 2600 §. hoch lie>gcndcn unfruchtbaren Ebene)30,000 (nach Anderen 48,ooo) E- Sitz der Regie-rung und des Cvngrcsses. Große Schule. Sehr regelmäßig gcbauct. Aus-gezeichnet ist derMarktplatz mit demRegierungspallasteund der unvollendetenDomkirchc, das Aollgebaudc, die Münze und derRcgierungspallast. Merk-würdiger Damm (Tocama) am Flusse, fast ZM- lang. Castell mitten inder Stadt. Eine schone Landstraße führt nach dem sehr unsicheren, aberjetzt noch wichtigsten Hafen des Landes Valparaiso (para—iso), 15,000 E.,so wie der Hauptwcg über das Gebirge nach den östlichen Staaten überden silbcrreichcn Berg Uspallara. — Am Flusse Maypo die letzte Schlachtgegen die Spanier.

4) Lolchagua (tschagua). Hauptstadt Villa de Lurico.

5) Maule, eine besonders an Wein, Getreide und Taback reiche Ge-gend. Hauptstadt Villa de Lauquenes (ka-ukencs).— Nueva Bilbao(wilwao), jetzt puerro de Lonsticucion, Hafen.

6) Lonccpcion, Hauptstadt gl. N- am Biobiv, 10,000 (nach Anderennur 5 bis 6000) E. Sehr fruchtbare Umgebung. Der Hafen der Stadt,die im letzten Bürgerkriege sehr litt, ist bei dem elenden IM. entferntenFlecken Talcaguana, 1000E-, wo ein sehr sicherer Ankerplatz, gesundeLust und Reichthum an Lebensmitteln ist. Ein zweiter Flecken an derBai von Conception ist penc», einst eine Stadt, die 1751 durch dasAustrctcn des Meeres zerstört wurde, worauf 1763 das jetzige Conceptionerbaut wurde.

7) Valdivia, mitten im Gebiete dcr Araucos, HauptstadtValdiviamit einem der besten Hafen des Landes, stark befestigt, 750E. — Gforno,die südlichste Stadt Amerikas, 40° 20^ Br.— Das Castell Arauco.

8) Lhiloe (tschilo—e), eine 200Q-M- große Insel an der S-Spitzedes Staates im Busen von Guaireca (gua—i), 25,000 E. HauptstadtLiudad de Lastro.— Lhacao (tfcha), Hafen an der N. Küste.— HasenSän Laclos.— Verschiedene kleine, meist unbewohnte Inseln liegen ander O. Küste.

Südlicher liegen die unbewohnten Lhonos (tfchvnos), d. h. MuschelInseln, und etwa ioo-M. von der Küste unter 32° 20^ Br. die beidenJuan (chuan) Lernandez Inseln, Masarierra und Masafuero, beideunbewohnt, bis sich auf der ersten 1761 an der Lumberlands Bai Spa-nier niederließen, über deren Schicksal jetzt nichts bekannt ist. Masarierra,die größte Insel, ist 2^M- lang und hat 3000F. hohe Basalt-und Trapp-bcrge, schöne Waldungen und reizende Thäler. Sie ist merkwürdig alsvierjähriger Aufenthaltsort des hier 1704 ausgesetzten Schottischen Matro-sen Alexander Selkirk, dessen Abcnthcucr zu den bekannten RobinsonsGeschichten Veranlassung gaben, bis 1819 Niederlassung für Verbrecheraus Chile. Neueren Nachrichten zufolge sollen sich hier einige Nvrdamc-rikaner und Otahcitcr niedergelassen haben.

VKgcr's Handb. 2r Lhl. 3te Aufl.

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