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Südamerika.
ort der Provinz, 1300E.— Barcellos am Rio Negro, 700E-, ehemaligeHauptstadt.— Silves am See SaracL nördlich vvm Maranhvn, 1200 E-
— Moura (mvüra) am Negro, 800E-— Tabacinga am Maranhvn, ander Gränze von Peru.
17) Matto Grosse. Diese Provinz begreift den größten Theildes innern Hochlandes an der Gränze von Bolivia und Paraguay,mit den wüsten Hochebenen CampoS ParcxiS und den Quellen desParaguay und mehrer Nebenflüsse deß Maranhvn. Gold undDiamanten sind Hauptproducte.
Hauptstadt Villa Bella, 25,000 E.— Luyaba, Villa del Oro, VillaMaria u. a. kleine Orte, in deren Nähe Goldgruben und Gvldwäschcreien.
18) Goyaz(jaß). Östlich von Matto Groffo; GebirgSland, Quel-len deö TocantineS und Araguay. Goldgewinnung.
Hauptstadt Villa Boa, 7000 C.— Nosiro Senhora (senjvra) do pi-lär, Dorf mit reichen Diamant- und Goldwäschen-
19) Minas GeracS. Östlich von Goya;; GebirgSland, be-sonders reich an Gold und Diamanten; beide Mineralien finden sichfast in jedem Flusse; auch Platina wird gewonnen. Quellen desParana und FranciSco.
Hauptstadt Villa Imperiale del Giro preko, d. h. kaiserlicheStadt vom schwarzen Golde, bis 1822 Villa Ricca genannt, 8700 E-
— Nicht weit davon Marianna, 7000 E.— Sän Iaoa del Rey, 6000E.Tejnco (tedschuco), Villa nova do Principe, paracarn u. a. kleineÖrter, alle in dem eigentlichen Diamantenlande. Die Hauptstadt ist Te-juco am Flusse S. Antonio, 6000 E. Sitz des Generalintendanten dcrDia-mantwäschcn, die jetzt Privatpersonen überlassen sind. Von 1772 bis 1818wurden in diesem Distrikte für 44Mill.Rthir. Diamanten gewonnen. Diereichsten Diamantflüsse sind der Iequerinhonha (dscheketinhonja) und pardo.
Die Inseln Fernando do Noronha (ronja) und Trinidade. Jeneliegt unter 3^°S.Dr. dem C Rvque, von dem sie 40M- entfernt ist, fastgegenüber und wird als Straf- und Derbannungsaufenthalt gebraucht.Die größte Sittenlosigkeit soll dort herrschen. Trinidads unter 20° S.Br., 150 M. von der Küste entfernt, hat wenig E. und eine kleine Gar-nison. Beide Inseln gehören zur PrvvinzPernambuco. Mangel an Quell-wasser, welches vvm festen Lande hingebracht wird.
G u a j a n a.
Der Name Guajana (Guyana) kommt eigentlich dem ganzen Lan-des zwischen dem Maranhvn, Orenoco und dem Atlantischen Meere zu, be-schrankt sich aber jetzt auf ein weit kleineres Gebiet von der Mündungdes Ojapok —4° bis 8° N. eine Küstenstriche von etwa 140 MeilenLänge, ohne bestimmte Gränzen gegen Kolumbien und Brasilien, je-