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Australien.
der 3 bis 4 Tonnen Thran giebt, die schüngelockten Pelzrobben, derAlbatros, Pinguin u. a. Wichtiger Robbenfang, der aber diese Thierebald zu vertilgen droht. Die James Insel hat einen 2560 F.hohen Berg; die Deceptions Insel hat heiße Quellen (manzählte 81 aufsteigende Dampfsäulen), vulkanische Steiuarten undeinen großen sehr geschützten Hafen. Auf der Bridgeman's Inselscheint ein rauchender Vulkan zu sein.
In SO. von dieser Gruppe liegt Drcieinigkeits Landund weiter östlich noch nicht erforschte Küsten; wie denn überhaupthier ein großer Archipelagus zu sein scheint, von dem erst einzelnePunkte, z. B. die 1821 entdeckte KrönuugS Insel, 61° 41'S.mit dem guten PalmerS Hafen und das noch südlichere Pal-liier s Land bekannt sind.
Wahrscheinlich gehören hierher die von Weddel 1822 besuchtenSüdorkney Inseln, ganz den vorigen gleich, höchst unwirthbare Län-der mit ewigem Winter, nur von Robben und Secvögclu bewohnt.
Bellingsha usen fand 1821 unter 69" S. noch diePetersl.und Aleranders I. Insel. Am nächsten dem Südpole kam Wed-del, der 1823 bis 74° 15' vordrang und das Meer Georgs IV.See nannte.
Cook, der im vorigen Jahrhundert am weitesten gegen S. vor-drang, untersuchte auch das schon 1675 entdeckte Südgeorgien,54 bis 55° S , eine stets mit Schnee bedeckte Insel, fast ohne Pflan-zen, reich an Seevögeln, unter denen der KönigS Pinguin in ganzenHeerden, ehemals auch an Seeclefauten und Pelzrobbeu, aber ohneLandsäugethiere; 20 Meilen lang, 2 bis 3 Meilen breit.
Noch südlicher liegt das von Cook 1775 zuerst entdeckte, vonBellingshanscu 1819 untersuchte Sandwich (faudwitsch) Land(59' 30'1, 5 größere und einige kleinere Inseln, in Nebel gehüllt,ohne alle Vegetation, von ewigen Schnee bedeckt. Häufige Erschei-nungen deS Südlichts. Keine von allen genannten Inselgruppenzeigt Spuren von menschlichen Bewohnern.
Australien.
Unter diesem Namen begreift man das große Festland in SO.der Hittterindischc» Inseln und eine zahllose zum Theil noch wenigerforschte Menge kleinerer und größerer Inseln, die sowohl in ganzenGruppen, als auch einzeln im großen S. Ozean und dem StillenMeere westlich von Amerika zerstreut liegen. Die meisten und größ-ten derselben finden sich auf der S- Halbkugel. Genaue Gränzen sindhier nicht, denn bei der immer sorgfältigeren Ourchfvrchung der Ge-wässer dieser Gegenden finden sich stets neue Inseln, so daß z. B. biszum 30° N. zwischen Amerika und Asien eine ganze Reihenfolge der-selben in unsere Karten, die dort fast nur eine ununterbrochene Mee-reSfläche darstelle», eingetragen werden muß. Noch unter 20° N. liegt