Band 
Zweiter Theil.
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Gesellschafis Inseln.

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nachhalten Inseln gleich. — Fast gerade in N. liegen einzelne zerstrcucteInseln, als: Rocuma (Rotuam), Gilbcrre-, Rokos- und Sc. Augnstin,letztere unter 5?°S. Dr. Sie scheinen alle bewohnt. Rotuma (l2z°S.165° W.), auch Grenville genannt, soll 6000E- haben; sie zerfallt in 6Bezirke, deren jeder einen Häuptling hat, die jährlich einen Präsidentenwählen und fast alle Streitigkeiten der Insel schlichten.

4) Die Schiffer Inseln, 8 an der Zahl, nordöstlich von den Frcund-schaftS Inseln, 13 bis 15° S., 205 bis 208° O-, von Bougainville 1768entdeckt. Sie sind gebirgig, mit steilen Küsten, nur klein (die größtescheint nicht 4M. lang zu sein), sehr fruchtbar, stark bewohnt und gehö-ren zu den reizendsten Theilen der Australischen Inselwelt; die L. abersind höchst wild, und Europäer haben bisher noch wenig Verkehr mit ihnengehabt. Die größten Inseln sind Oeiwei oder pola, Glajava oder Ohe-rua, Marina oder Turuilla, mit der Mörder Bai, lll lvelchcr die E.14 Mann von la Pcrvuse's Mannschaft tückisch überfielen und tödtetcn.

— Zu den Umgebungen dieser Gruppe gehören verschiedene zerstrcucte In-seln; in SW- die Rokos- und Reppel oder Verrärher Insel; in W.die Ivallis Insel; in N. SoUtaria, Herzog von Z?ork und Llarence,Socorro, Inseln der Gefahr; in O. die durch von Kotzcbue entdecktenLorduloffö Inseln, 14;°S., 21vz°O.

5) Der Roggeweins Archipel. Er besteht aus drei Gruppen kleinerInseln, den Baumanns, Roggeweins u. a. Inseln, die zwischen S und12° S-, 220 und 221° O. liegen und wenig bekannt sind. — Etwas süd-licher (15° 48^ S., 223° 11D-) liegt die durch von Kvtzebue 1824 ent-deckte Insel Dellingshansen.

6) Die GesellschaftS Inseln. Sie liegen zwischen 16 und17?° S., 222 und 229z O., bestehen aus 14 Eilanden, deren größ-tes über 20 Q M. enthält, und wurden zwar schon 1606 entdeckt,und 1767 von Wallis, 1768 von Bougainville besucht, aber erst durchCooks dreimaligen Aufenthalt (1769—1778) recht bekannt und durchdessen, so wie vieler folgenden Seefahrer Schilderung berühmt. MitRecht zahlt man sie zu den interessantesten Punkten Australiens, dennauch hier scheint jetzt eine Europäische Welt sich bilden zu wollen.Der Boden der meisten dieser Inseln ist gebirgig (die höchsten Berge

— 8000F.) und verräth durch das Vorkommen der Lava, des Bim-steinS und Basalts vulkanischen Ursprungs'aber auch Korallenthierescheinen bei der Bildung derselben, wenigstens einiger, die ganz flachsind, thätig gewesen zu sein, denn Korallenriffe schließen die meistenein und verbinden mehre unter einander. Der Boden ist fast allethal-ben fruchtbar und bietet besonders auf den größeren Inseln durch dieschon bewaldeten Berge, gut bebaueten Thäler, reiche Bewässerung,milde Wärme und gesunde Lust (die mir in der Regenzeit, Dec. bisFebr., nicht ganz zuträglich ist) einen so anmuthigen Aufenthalt dar,daß alle Berichterstatter darüber in ihrem Lobe übereinstimmen; dieThätigkeit der E. läßt aber noch Vieles zu wünschen übrig. Die Pro-dukte sind hier, wie auf den übrigen Südsee Inseln, aber die Nah-

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