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Zweiter Theil.
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Gleichgewicht an vollkommen biegsamen Fäden.

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sin (a ß -f-y d) = 0,

und giebt damit zu erkennen, dass die Summe zweier ge-genüberliegender Winkel des Vierecks 2 oder 4 rechtenWinkeln gleich seyn muss, dass also um das Viereckein Kreis beschrieben werden können muss. Und in derThat, ist ABCD ein in einem Kreise beschriebenesViereck, und nimmt man in dem Kreise nach einerleiSeite zu die Bögen AA\ Bit , CC, DI}' einandergleich und unendlich klein, so sind die Geraden ABund A'ff, BC und B'C, etc. paarweise einander gleichUnd halbircn sich gegenseitig.

Sechstes Kapitel.

Vom Gleichgewichte an Ketten und anvollkommen biegsamen Fäden.

§. 268.

Die einfachste Art, auf welche mehrere Körpermit einander verbunden seyn können, besteht darin,dass von ihnen, in einer gewissen Ordnung genommen,jeder mit dem nächstvorhergehenden und dem nächst-folgenden, keiner also mit mehr als zweien der übri-gen, verbunden ist. Ein solches System, hei welchemÜbrigens noch vorauszusetzen ist, dass je zwei mit ein-ander verbundene Körper noch gegenseitige Beweglich-keit haben, indem sie sonst als ein einziger Körper zubetrachten wären, nennt inan eine Kette, die einzel-nen Körper selbst: die Glieder der Kette. Ist der