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Th. Lurti.
Zurückgebliebenen erfolgte bald neuer Streit, die einen waren Anhängereiner deutschen Republik, Jnngdentsche oder Hambacher (von der Hain-bacher Volksversammlung in der Pfalz so genannt), die andern Kom-munisten, die einer „Soeialreform" im umfassendsten Sinne das Wortredeten und als erstell Schritt dazu eine „Kostanstalt" einrichten wollten.Es waren die Hambacher die zahlreichern, so das; man das Vereinslokalden kommunistischen Schriften verschloß und „ein kleiner Sattler" sogarden Antrag stellte «Merkt euch genau den Unsinn! bemerkt Weitlingdazu«, „das; wenn se die Mehrheit kommunistisch gesinnt sei, so solledas Vcreinseigentnm der Minderheit gehören", wofür ihm der Verein,um seinen Eifer zu belohnen, ein Portefeuille schenkte. Die beleidigtenKommnnisten traten nun aus und bildeten einen eigenen, den dritten,Verein. Ähnlich ging es in Lausanne - dort schieden sich auch zuerstdie Schweizer vom Hambacher Element und gründeten eineil„Grütli verein". In achtzehn Monaten wurden 13 Vereine mit 750Mitgliedern gegründet. „Ist das nicht ein bedeutender Vorteil?" fragtWeitling. „Ob nun die Führer der sogenannten jnngdentschen Vereinenur die politische Aufklärung auf die republikanische Einheit Deutschlands Hinleiten, ob auch die Führer der Grütli vereine gleichfallsvom Kommunismus nichts wissen »vollen und nur dieAufhebung deS Föderativsystcms bezwecken, so tragen dochalle diese Vereine mehr oder minder znr Aufklärung des Arbeiterstandesbei." Zu den Vereinen in deutscher Sprache kamen noch einige fran-zösische mit 500 Mitgliedern. In einem zweiten Aufsätze ruft Weitlingaus : „ . . . So legt die rätselhafte Vorsehung in die Brust des schlichtenArbeiters oftmals einen hohen Grad geistiger Begierden, deren Genüsseder mit der Befriedigung seiner physischen Begierden beschäftigte Alltags-mensch nicht kennt,' so wählt sie, wenn sie dem Geschick der Menschheiteine bessere Richtung geben will, ihre Männer unter den verachretstcnund gedrücktesten Scharen", und dann kennzeichnet er die Richtungennoch genauer: „Im ganzen sind in den Vereinen drei politische Mei-nungen vorherrschend :
1. Die Grütlivereine, aus lauter Schweizern bestehend (widere werdennicht aufgenommen),' dieTendenz derselben ist die politische Einheit derSchweiz.
2. Die jnngdentschen Vereine, aus Deutschen und Schweizern be-stehend ,' die Tendenz derselben ist die politische Einheit und Republik Deutschlands .