Die Arbeiterbewegung und der Socialismus.
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wenn der Staat so organisiert ist, „das; kein Bürger mehr darbe» mus;,der sich ernstlich bestrebt, mit Fleiß und Arbeit für sich und seine Familiesein Brot zu verdienen". In der schweizerischen Politik war er sehrnational gesinnt, aber doch nur gemäßigter Centralift und von toleranterGesinnung. Mehr als von der Staatsordnung erhoffte er von denBildnngssaktoren. Er tadelte den Partcigeist der Presse und das schroffeParteiwesen. Prächtig ist sein Wort: „Unsre Onnl sind die kleinenDemagogen und die kleinen Systeme,not und das große System. Esist aber jetzt nur Einer zumSchweizer-Demagogentum be-rufen, und das ist der Geist desSchweizervolks,' und nur einSystem ist sür uns groß genug,und das ist das im Herzendes Bolkes lebende National-System." Galeer stand wäh-rend der Genfer Revolutionvon 1845 an der Seite Fazys,auch nahm er als Freiwilligeran revolutionären Bewegungenim Ausland teil. Doch bliebGenf der Ort seiner dauerndenWirksamkeit bis zu seinemTode im Jahre 1851.
Wie Galeer selbst, so hat der Grütliverein in die gegen die Bororte
Nlbcrk Galeer.
und katholischen Stände gerichtete Bewegung eingegriffen und mit dereuropäischen Revolution sympathisiert. Doch gilt das nur im großenund ganzen. Noch 1848, als die Sektion Zürich gegründet wurde, undbei einzelnen Sektionen bis auf den heutigen Tag, wurden gelegentlichauch Tendenzen anderer Art offenbar. In der Sektion Zürich protestiertedamals eine Minderheit gegen die Anstellung eines Zeichnnngslehrers,weil derselbe ein Deutscher war. Ebenso meinte man, es könnten einfachdurch höhere Zölle die gesunkenen Arbeiterverhältnisse gehoben werden.Manche Sektionen zeigten sich in der Politik zurückhaltend und bliebenvorwiegend Arbeiterbildnngsvereine, während allerdings die Statuten,entgegen dem Verlangen, nur die Volksbildung als Vereinsprinzip zu