Band 
[Dritter Band.]
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Iie llationalfestc.

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herbeiströmten, uin sich ihr Festspiel zu erkämpfen, wo Tausende umTausende in andächtigem Schweigen verharrten. Da fühlte man denheiligen Schauer, der durch die Gemüter ging. lind sollten die altenheimatlichen Heldenmotive sich erschöpfen, so sprudelt das Volksleben inunversiegbarem Quell. Wie schlugen die Herzen der Festgemeinde beiden Klängen des alten Bernermarsches, der Mastralia, des Marschesder Armourins! Wie erglänzten die Augen, als mit den alten Volksweisendie Pracht der rätischen Landestrachten wieder erstand oder die VorstädterKilbi von Solothurn mit ihren Spielleuten und demFulenbacher" überdie Bühne jagte! Das Festspiel ist Volkskunst und Heimatkunst/ dieAufführungen werden Erlebnis für die Darsteller und für die Zuschauer.Wenn alle Künste in Jugend und Schönheit zusammenwirken auf demdurch ein schaffensfreudiges Vvlkstum und eine ruhmreiche Geschichtegeweihten Boden, dann ist der Tag des nationalen Bühnenfestes gekom-men, nach dem sich alle Völker sehnen. Die Schweiz hat ihn erlebt,das Volk ist unter den festlichen Klängen der Tuben die Tempelstufenhinangestiegen, um der Vergangenheit seine Huldigung darzubringen unddie frohen Verheißungen der Zukunft zu erlauschen.