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[Dritter Band.]
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Cd. Rod.

Sv beispielsweise:

1.6 trinngM <>6 pärnits iioii'8, (pii vorn«

blt cqni gai'Ü6 lo Ine ti'agicquo Ü6 Immerim." ^

Oder ferner:

....1)68 A 0 Utt 68 el'6NN, (in Knut Ü6 66 rooltvr 1titl6Ux . . . . " ^Übrigens wissen wir daß die Berge seit Albrecht van Haller,Rousseau, Byron, Lamartine ", das Gefühl für Naturschönheiten stärkten,daß einige trübgestimmte Seelen Trost, Freude und Hoffnung in ihnenfanden, und daß die größten Dichter selbst Viktor Hugo sie mitreinstem Enthusiasmus feierten. So verbreitet der alpine Sinn aberheute auch ist, so wird er doch niemals alle Welt gefangen nehmen.Rambert, C. Mors und zweifellos alle übrigen, die er kraftvoll be-herrscht, geben natürlich nicht zu, daß man sich ihm entziehen kann.Für sie ist der Mangel an Verständnis, das Fehlen der Liebe für dieAlpennatur ein weit schlimmeres Ding als eine Lücke in der Empfindungoder ein moralischer Defekt. Da sie fanden, daß Chateaubriand in demFalle sei, so nahmen sie ihn gewissermaßen als Sündenbvck. Rambertbesonders bewahrt ihm eine persönliche Abneigung und erhebt gegen ihndie Anklage, daß er in der Natur nie etwas arideres alssein eigenesBild" gesucht habe/ daß er einzig und allein aus Eitelkeit sein Herzvor den Freuden verschlösse, die er sogar noch boshafterweise Jean-Jacques vorwerfe. Sv gelangt er zu einer Abschätzung über den Wertder Verfasser der 0ouk688iori8 und der Ll6irroii'68 ü'outi'6-torub6,welche sehr zu ungunften von Chateaubriand ausfällt.Rousseaus Herz" sagt erglich einem Meere, auf dem nach den furchtbarsten Stürmentiefe Ruhe und völlige Klarheit des Wassers folgt ) dasjenige Chateau-briands aber war lediglich ein ewig bewegter, ruheloser See." Wirhalten das für einen ungerechten Ansspruch. Chateaubriand genoß dieNatur in anderer Weise wie Jean-Jacques , oder besser gesagt, erliebte eine andere als die alpine Natur die er, wie Rambert selbstzugiebt, wenig kannte. Aber, und es beweisen dies eine gute Zahl herr-

^ Zu vcrgl. Hugo, dwAenclss äas siäelvs: d,6 rsAninant ckn daran)1aärno6.

^ LurZ-ravss, I, 2.

b Über die Entwickelung des alpinen Sinnes: C. Mors,idss pionnwrs änalnd alpin (I.ansanns, RonAS L vndois, 1875)", und L. Rambert,Oanserisset tlansrias", 2. Anfl. (ebendort 1897).

^1.68 plaisirs ci'nn Arnnpanr", S. 17.