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Zweiter Band.
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Das Wasser. Seine Wirkung auf die Leitungen,wth an einer derjenigen Stellen zu schöpfen, wo es gerade am stärksten durch

d°r,

j|' e ausmündenden Ableitungskanäle der Stadt verunreinigt ist, wohlwissend,^ ein solches Wasser zwar einer heftigen, aber auch rascher verlaufenden und^sschiedenen Faulniß unterliegt, welche eine vollkommene Abscheidung zurhat. So weit es zum Trinken bestimmt ist, wird das abgegohrene WasserBimsstein- oder Schwammsilter geklärt. Es ist nicht zu übersehen, daßGährung nothwendig aller Sauerstoff (der absorbicten Lust) verbraucht

"setzen.

und das Wasser nachher keine Gelegenheit mehr findet, den Verlust zu

schied

\ üblicher ist. _ . .

h Gewöhnliches graues Gußeisen unterliegt einer langsamen Oxydation,d°«n Prvduete sich in knollenartigen Auswüchsen zeigen und den Atm Raumdsr Röhren nach und nach und oft sehr bedeutend verengern. Eme Wasser-ung in Grenoble liefette neu 90 C.-F h. xro Minute, eine Menge, btI“* aus dieser Veranlassung nach 7 Jahren auf nahe die Halste vermmderhatte. Die Knollen waren über zolldick, grünlich gelb, magnetisch und °nkrystallinischer Textur. Bert hier fand darin: Eisenoxyd»! 21,0 Eisen-2 ^'0' Kohlensaure 5,0, Wasser 14,5, Kieselerde 1,3.^ Sie enthalten emepulverige Substanz beigemengt und können willkürlich durch destillirtesPasser, dem man eine Spur kohlensaures Natron und Kochsalz zusetzt (nichturch Aetzalkalien) erzeugt werden und entstehen vorzugsweise auf grauem, nurschwierig dagegen auf weißem Gußeisen.

Auch Blei wird angegriffen und das Wasser bleihaltig; nach Uork sollBlewxyd wirklich im Wasser (etwa y 7000 bis y i2000 ) aufgelöst sein. Aus dergleichzeitig beobachteten Thatsache, daß sich in den Krümmungsgipfeln derRohrenleitung ein Gas ansammelt (durch Hemmung des Wasserstromsbemerklich), welches man für Wasserstoff erkannt hat, ist aus Oxydationdes Bleies durch Wafferzersetzung geschlossen worden. Wenn das Wasserschwefelsauren Kalk mit sich führt, so wird das Bleioxyd als schwefel-saures Bleioxyd an die Wände niedergeschlagen und zurückgehalten. -5 e luft-

haltiger das Wasser, um so stärker wirkt «s, am unschädlichsten ist Regen-wasser.

Thönerne und gläserne Leitungen sind von solchen Wirkungen ausge-nommen.

In den civilisirten Landern der heißen und in den wärmeren Strichender gemäßigten Zone ist das Eis langst zu einem Bedürfniß geworden. Wennauch daran der Luxus seinen Antheil hat, so ist doch die eingewurzelte Gewohn-heit in ihrem großen Umfang auf der einen Seite einem Bedürfniß gleich zu achten,und aus der anderen Seite die Anwendung des Eises zu medicinischen Zwecken,

Verholten desWassers gegeneiserne

und bleierneLeilungen.

V o m E i s.