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Zweiter Band.
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ttmcn das Pfund.Messer.

Das Wasser. Das Eis und die Eiskeller. 29

Diese Eisgrube hat 40 Fuß Tiefe und 132 Fuß Durch-

^ Bei weitem schwunghafter, auch mit mehr Umsicht als irgend sonst wo,^ ^ ^ishandel in Nordamerika betrieben. Er ist daselbst ein überseeischer," sichstreckt/

~ {C stch nach Westindien, nach Ostindien, neuerdings auch nach England er-

Das Eis, welches gegenwärtig in so großen Quantitäten nach Liver-o kommt, stammt von einem See, worin sich nur das reinste, trinkbareei/^^ befindet. Die Einsammlung beginnt im Winter erst dann, wenn siche Massive Eisdecke von wenigstens 12 bis 18 Zoll Starke gebildet hat,* He man mittelst einer besonders construirten Eissage erst in 2 Fuß breiteMeisen, und dann in regelmäßige viereckige Blöcke zerlegt. Diese Regel-^Akeit ihrer Form erlaubt das Eis völlig dicht im Schiffsräume auf-ichichten, wo man es ringsum mit Heu, Lohe oder Sagespahnen umgiebt.^ diese Weise erhalt sich das Eis selbst in einer mehrere Monate dauernden

als

nach Ostindien, wahrend welcher es zweimal die Linie passirt, ohne mehr

"wa % zu verlieren.

In den vereinigten Staaten sollen die Eismagazine sich über der Erdeunden und aus zwei gleichsam in einander geschachtelten hölzernen Häusernstehen, deren Wände einen ringsumlaufenden Zwischenraum bilden, worinstehende Luftschicht eingeschlossen ist, welche die warmeabhaltende Hülle^stellt. Eis von obiger Art gewahrt — weil es eigentlich gefrorenes Trink-asser ist — den Vortheil, daß es unmittelbar den kühlenden Getränken zu-werden kann, wahrend das gewöhnliche unreinere Eis nur zur äußerenAbkühlung brauchbar ist.-

Die Milch.

Diese Flüssigkeit, welche in besonderen Organen des weiblichen Saugethierssur die Ernährung des Jungen zubereitet und abgesondert wird, muß noth-Mendig Alles, was diesem Zweck entspricht, in sich enthalten. Schon dadurch —

E eine von der Natur selbst gegebene Vorschrift für die Ernährung — ist die^Ntniß der näheren Beschaffenheit der Milch vom höchsten Interesse, welchesihre praktische Bedeutung in der Landwirthschaft sehr gesteigert wird.

. Die Milch ist eine mit ungelösten Theilen mechanisch gemengte Flüssig-eit von der Art, wie sie gewöhnlich Emulsionen genannt werden. Sie jjj tl "n Mlich eme Auflösung einer geringen Menge verschiedenartiger Salze, mitßl 61 beträchtlichen Menge Milchzucker und stickstoffhaltiger Materie, dem^“scfloff oder Easein. In dieser Lösung schwimmen zahlreiche, sehr kleine,urchsichtige Fettkügelchen von ungleicher Dicke. Ihr Durchmesser betragt y 750J 8 V 550 Linie, sie sind also mikroskopisch. Vermöge ihrer Linsenwirkung zcr-'»euen sie das Licht nach allen Richtungen, wodurch die Milch undurchsichtig"b Weiß erscheint; unter dem Mikroskop ist dies nicht mehr der Fall. —

^b die Butterkügelchen der Milch nackt in der Flüssigkeit schwimmen,