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Zweiter Band.
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33
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Die Milch. Ertrag. 33

Milch an festen Theilen (Rückstand nach dem Eintrocknen) für eine anderefünftägige Periode*):

Futterart

Gras

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trockene Milch

Pfd.

Pfd.

Pft-

Pfd.

Pfd.

Pfd.

Pfd.

Pfd.

(das Waffer abgerechnet)

29,64

25,57

24,82

28,12

2 ,61

25,69

27,48

27,00

Cutter.

5,96

5,56

6,56

6,87

6,43

7,0

7,0

7,5

Milch bestand in 100 Theilen aus Wasser 87,19, Butter 3,70, Zucker^'35, Kasestoff 4,16, lösliche Salze 0,15, unlösliche Salze 0,44.

Die Thatsache, daß nicht bloß der Milchertrag, sondern auch der Butter- Er,r°g,8chalt durchweg mit dem Stickstoffgehalt des Futters (d. h. mit seinem Gehalt “*'3!,.'""'

plastischem Nahrungsstoff) steigt, ist um so bemerkenswerther, als man°ei der Abwesenheit des Stickstoffs in der Butter gleichsam berechtigt gewesen,

^ Gegentheil zu erwarten. — Playfair ist zwar durch seine Versuchedarauf geführt worden, daß stickstofffreies Futter (wie Kartoffeln rc.) viel unddutterreiche Milch geben und daß Ruhe (Stallfütterung) ebenso wirkt, wah-^Ud das Vieh im Freien auf armer Weide, wo es viel umhergehen muß,däsestoffreichere Milch liefert — allein seine Beobachtungen sind für zu kurzePerioden und viel zu vorübergehend gemacht, um einigermaßen auf SicherheitAnspruch machen zu können. Aus Thomsons Beobachtungen laßt sichAußerdem noch entnehmen, daß der Milchertrag einer Kuh bei gleichförmiger^iat, also z. B. bloßer Gerstenfütterung, nach einiger Zeit abnimmt und mitem Wechsel derselben wieder steigt. Eine häufige Veränderung der Fütterungalso Vortheil bringend. Auch hat sich als eine allgemeingültige Regel her-ausgestellt, daß die Mvrgenmilch reichlicher ist, als die Abendmilch. So beiPeu- und Gerstenfütterung wie folgt:

1. August

2. August

3. August

4. August

Morgen .

11% Pst-

ll‘%. Pst-

10»/,. Pfd.

Abend . .

10 % »

9 U /l6 »

9 "/, 8 »

9 n / 16 »

Da Playfair die Milch jedesmal analysirt hat, so geben seine Versuche°'Ue Uebersicht der Variationen, welche in Bezug auf Menge und Gehalt ein-zutreten pflegen.

Die Ziffern der Tabelle sind ursprünglich jedesmal das Mittel aus den 5- bis 14-lägigen Beobachtungen an zwei verschiedenen Kühen, der Vergleichbarkeit halberauf 5 Tage berechnet.

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