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Zweiter Band.
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181
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c.

Don der Zuckersiederei. Der Colomalzucker. Die Raffinerie.

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Alsdann werden die Brode »gelöscht«, d. h. durch einen Stoß auf den^«nb der Form gelöst, aber wieder mit der Spitze nach unten eingesetzt, damit 3ät ° !,t 'Wenige Theil des Syrups noch ablaufen kann, der zwischen der Oberflache desBrodes und der Wand zurückgehalten wurde. Ist auch dieses geschehen, so^crden die Brode auf's neue auf die breite Basis gestellt, anfangs mit derbedeckt und bann getrocknet. Das Trocknen geschieht zuerst einen Tagtdbg an der Luft, durch Wegnehmen der Formen, und wird in den Trockenstuben"Endigt. Die Temperatur dieses Raumes steigt von 25° Anfangs bis zu 50°

^gen Ende.

Weit zweckmäßiger als das Verfahren, die Formen umzukehren, um die"Nklere Spitze zu beseitigen, ist der von Andern eingeschlagene Weg, den ge-larbten Theil abzuschlagen und mittelst eines besonderen Instrumentes, welches^chcere nach dem Umriß eines Zuckerhuts gekrümmte Klingen enthalt, eine^Ue Spitze anzudrehen.

Die getrockneten Zuckerhüte der ersten Krystallisation heißen Raffinadesind nun fertiges Prvduct. Die verschiedenen Syrupe, welche bei derErstellung der Raffinade abfallen, werden zum kleineren Theil beim AuflösenRohzuckers wieder zugesetzt, zum größeren Theile aber für sich behandelt,liefern die untergeordneten Sorten, welche in abnehmender Reinheit Me-Lumpen oder Kochzuckec und Farinzucker heißen. Letztere enthaltenSyrup, daß sie für Brode ein viel zu mattes Korn besitzen und deshalbRkehl oder Pulver in den Handel kommen.j>, , In Bezug auf die Verarbeitung der Syrupe auf diese Sorten, welche^^gens ganz nach denselben Grundsätzen, wie die Raffinade geschieht, ist zu^ken, daß ihre Krystallisation durchaus eine langsame, weniger rasche Ab-s/UNg erfordert. Die gekörnte Masse wird deshalb in viel größere Formen,f^c>nnte Basterformen, gefällt, welche bis zu einem Centner ZuckermasseXy/"' Unb die gefällten Formen einer um so höheren Temperatur ausgesetzt, jeK. der darin enthaltene Zucker ist. Um so langer dauert aber auch die^llisation.

^tets erhalt man als letztes Product einen Antheil Melasse.

Ob . ^enn eine Raffinadeform 30Pfd. gekörnte Masse faßt, so tropfen davon0 Pfd. grüner Syrup und bleiben 20 Pfd. feuchter Zucker, welcher vorsh Psd. trocknem Zucker entspricht, nach dem Decken aber nur

^ Raffinade liefert.

bii C( ® tt W)stlt eine Basterform 60 Pfd. gekörnte Masse der secundaren Pro-e ’ F° tropfen davon ab 25 Pfd. Melasse und bleiben 35 Pfd. feuchter un-

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welche nach dem

^ - Zucker, entsprechend 32 Pfd. im trocknen Zustande,

^ und Trocknen 17 Psd. Waare liefern.

spi eli ^ ie ^deutenden Abgänge sind es nicht allein, welche die Raffinerie kost- K°sts»i-iigk.itchex ^»lachen; noch mehr kommt der bedeutende Zeitaufwand in Betracht, wel- *'* ® eif,nS ‘^ zwingt, ungeheure Zuckervorrathe unter Arbeit zu halten.

^* n F en des in dem Zuckervorrath steckenden Capitals werden die Raf-^ natürlich vermehrt. — Vom Augenblick an, in welchem der Roh-^fchmolzen wird, vergehen wenigstens 35 bis 40 Tage, bevor derselbe