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Zweiter Band.
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Zuckersiederci. Rübenzucker. Pressen des Rübenbrei^. 199

schraubt ist, gegen die Reibefläche von der Hand des Arbeiters—aber, um Ver-

Frg. 35. g.

letzungen zu verhüten, mittelbar und zwar mittelst derKlötze Fig. 35 b angedrückt. Damit auch diese nichtmit den Sagezahnen in Berührung kommen, ist andenselben eine Nase x Fig. 35 b angebracht, welchesich im rechten Zeitpunkt gegen die obere Kante desRumpfes stößt. Die Enden der vorhergehenden Rü-ben werden erst durch die nächst eingesetzten Rübenvorgeschoben. Das Füllen der beiden Abtheilungendes Rumpfes geschieht nicht gleichzeitig, sondern ab-wechselnd, wodurch Zeit gewonnen wird.

Die Trommel macht in der Minute 5 — 700Umdrehungen, so daß sich jeder Zahn an der Ober-fläche mit einer Geschwindigkeit von 800 — 10008uß die Secunde bewegt. Bei dieser Geschwindigkeit verarbeitet die Maschine^glich 250 bis 300 Eentner, und es würde der Rübenbrei mit Gewalt umher-8espritzt, wenn der obere Theil der Trommel nicht mit dem Deckel D (Fig. 33)^deckt wäre.

Aus

verderben)

c. Das Pressen.

dem mehrerwahnten Grunde (der großen Neigung des Saftes zummuß der Rübenbrei von dem Pressen rasch und in gleichem Schritte^'P^'"

Fig. 36.

verarbeitet werden, wie ihndie Rübenmaschinen liefern.Nach vielfältigen Versuchenmit anderen Pressen ist manin den letzten Jahren allge-mein bei den B r a m a h 'sehenoder hydraulischen Pressen(Fig. 36) stehen geblieben, dadiese durch ihre compacteConstruction wenig Raumeinnehmen und durch die be-deutende Kraft, die man da-mit ausüben, sowie durch diegroße Quantität, die mandarin auf einmal behandelnkann, doppelte Vortheile ge-wahren. Die hydraulischenPressen der Zuckerfabrikensind immer stehende, d. h.solche, bei denen der Druckin senkrechter Richtung vonunten nach oben wirkt, wieman in Fig. 36 sieht, wor-