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Zweiter Band.
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Zuckersiederei. Rübenzucker. Siedeapparate. 23t

den Schlangenröhren D, welche den Condensator bilden, und aus dem Behäl-ter G mit Kühlflüsstgkeit versehen werden — und endlich aus dem Cylinder E,der zur Aufsammlung des verdichteten Wassers und zur Erhaltung des Va-cuums wahrend des Entleerens und Beschickens von 6 dient (Cjlindre decontinuite). — Der Dampf aus dem Dampfkessel strömt durch das Rohr« indas Heizspiralrohr b, b der Pfanne B, und kehrt von da in den Dampfkessel zu-rück. Der Dampf, der durch Verkochen des Syrups in B erzeugt wird, geht durchein (in der Figur verdecktes) Rohr in die Heizspirale der Vacuumpsanne C.Der Dampf, welcher in dem Vacuum in C durch den verkochenden Saft da-selbst entsteht, tritt durch e in das Scklangenrohr DD des Kühlapparates.Ueber demselben befindet sich ein Behälter G mit unverkochtem Saft, der ver-mittelst des Rohrs o auf die Trichter nn gelassen wird *). Diese sind eigentlichKanüle, im O.ueerschnitt von der Figur eines V, mit eingezahnter Kante undOeff-nungen an den Seiten. Sie vertheilen den Saft in einer Reihe von dünnenStrahlen über das Schlangenrohr D, welches dadurch stets mit einer dünnenSchicht herabrinnenden Saftes überzogen ist, durch dessen Verdunstung dieDampfe im Inneren condensirt werden und durch l, in den Cylinder E zusam-menlaufen. Von dort kann das Condensationswasser sehr bequem entleertwerden, ohne das Vacuum aufzuheben, weil E von diesem durch einen Hahnabgesperrt werden kann.

So weit der Lauf des Dampfes; der Saft hat folgenden Weg zu durch-laufen. Er kommt als frischer Saft in den Behälter G, um DD damit zuspeisen. Vor den Windungen von D lauft der nunmehr warme und schonEtwas concentrirte Saft in den Untersatz jj zusammen. Aus diesem speistwan die Pfanne B, worin die zweite Concentration erfolgt. Durch das Rohrü entleert sich B in den Behälter F, woraus denn wiederum durch das Rohr hdie Pfanne C gespeist wird, worin die Verkochung fertig wird. Die Hebungdes Syrups aus F in das Vacuum von C geschieht durch den atmosphärischenDruck. — Für den Fall als der von B kommende Dampf in C nicht zureicht,dann man den Dampf direct aus dem Dampfkessel durch das Zweigrohr d er-Sanzen.

Wenn wahrend des Kochens Zucker mit den Dampfen fortgerissen wird,°der wenn der kochende Syrup übersteigt, so findet sich dieser Zucker in demcondenstrten Wasser des Cylinders E. Der Rauminhalt dieses letzteren ist ver-haltnißmäßig groß gegriffen, und zwar mit Absicht, damit im Falle etwas Lust"u irgend einer Stelle in die Kühlschlange eindringt, diese weniger störenden^nfluß hat. Der Cylinder E kann für sich mit Dampf evacuirt, und dadurchas Vacuum in den hinter ihm liegenden Theilen, und zwar ohne Unterbre-?ung des Ganges, wieder hergestellt werden. Degrand's Apparat, sowie** cr & st Ppt alle Vacuumpfannen sind mit verschiedenen Ausrüstungen (Garni-uren) versehen, welche fortwährend die Temperatur des siedenden Saftes, fer-er den Druck im sogenannten Vacuum angeben, und zum ProbenehmenDiese drei Hülfswerkzeuge sind der Einfachheit wegen in Fig. 46.

) mi}* ^det mehrere hinter einander liegende Schlangrnwindungrn, jede

. nner Traufelrinne nn, welche sich in der Abbildung einander decken.

Degriwd^S

Apparak.