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Zweiter Band.
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Geistige Getränke. Die Bierbrauerei. Das Maischen. 32i

^>ne ganze Seite hindurchgehen und an den beiden hervorragenden Ende»schrauben tragen, welche gegen die Fuge angezogen werden. An den beidenschmalen Seiten des Kastens liegen die Bolzen frei an der Außenfläche der^vhlen, alle übrigen, welche die Wände gegen den Boden festhalten, liegen"n Holze eingelassen, so daß die Flüssigkeit nirgends mit dem Eisen in Berüh-l ' Utl 8 kommt. — Im Boden sind sechs etwa 12 Zoll breite, 1 Zoll tiefe Rin-ausgehauen, auf welche die gußeisernen Seiheplatten befestigt sind. DieKöcher derselben erweitern sich nach unten trichterförmig Die zwei mit Hahnen^"sehenen Bleiröhren ii führen die Würze nach dem Unterstock.

Beim Eintaigen laßt man soviel Wasser zu dem Schrot in dem Maisch-kottict) oder Kasten, daß beide einen ziemlich dicken Brei bilden, d. h. ungefährgleiche Volume. Viele Brauer schütten das Schrot in das Wasser, andere^lsen das Wasser zum Schrot laufen. Die vollständige Durchdringung des^tztern vom Wasser geschieht übrigens nicht ohne einige Schwierigkeit: das Was-f", indem es das Schrot zuerst benetzt, ballt dieses zu Klumpen zusammen,Welche äußerlich naß sind und inwendig trockenes Malzschrot enthalten, aus“ e JTen Zwischenraumen die Luft nur schwierig durch das Wasser verdrängtlbird. Nur durch fortwährendes Durcheinanderarbeiten mit den Rührhölzern a"bd Maischkrücken b, Fig. 68 und 69, welches die Arbeiter eine halbe bis

Ng. 66.

Fig. 69.

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eine Stunde lang angestrengt beschäftigt,werden die gebildeten Klumpen unauf-hörlich wieder zerdrückt, und so zuletzt alleTheilchen ganz gleich von Wasser durch-drungen. Ehe dieser Zustand wirklich er-reicht ist, kann das Eintaigen nicht alsbeendigt angesehen werden.

Die Temperatur des Eintaigewassersist in jedem Falle so niedrig, daß sich dieStärke noch lange nicht zu Kleister auf-löst, denn sonst würde das ganze Schrotzu einem steifen, unzertheilbaren Pappwerden; die Temperatur ist daher auchbei weitem zu niedrig für die Zuckerbil-dung. Diese wird erst nach geschehenemEintaigen, also durch das Maischen imengeren Sinne bewerkstelligt: zu dem Endehat man im ganzen Verlauf der Würze-bereitung die Beihülfe des Braukesselsnothwendig, der schon während des Ein-

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beschickt wird. Er dient nachher zur Erwärmung derjenigen Antheile

geheizt und mit dem Rest des, für die Würze nothwendigen Wasser-

welche dem ganzen Inhalt des Maischbottichs die nothwendige Tem-

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^'ebenenII

^ Cst tm: zuführen. Es beginnt nunmehr das eigentliche Maischen; da jedoch die

Braumethoden gerade in der Ausführung dieses Theils am meisten

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