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Organische Verbindungen mit 14, 16 und 18 Atomen Kohlenstoff / Leopold Gmelin ; bearb. und hrsg. von Karl List und Karl Kraut
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Stammkern C 18 H 8 .

Mylechinolin.

C 28 NH l7 =C l8 (C 10 H 1l )NH /t ,H 2 .

Gr. Williams. J. pr. CA. 69, 361.

Jmylchinutin.

Nur io Verbindung mit Säuren bekannt.

Das Gemenge von Iodmylafer und Chinolin mehrere Stunden imzugeschmolzenen Rohr auf 100° erhitzt, scheidet schöne Krystalle vonHydriod-Mylechiuolin aus, die C 28 NH 18 I sind. Diese durch salpeter--saures Silberoxyd, dann durch Salzsäure zersetzt, liefern salzsauresSalz, aus dessen Lösung Platinchlorid salzsaures Mylechinolin-Platin-clilorid fällt, welches sich wenig in Wasser, nicht in Aetherwein-geist löst und bei 100° getrocknet = C 2s NH 18 Cl,PtCl 2 ist. Williams.

Stammkern C 18 H 8 .

Styron.

C 18 H 10 O 2 =C 18 H 8 ,H 2 O 2 .

Ed. Simon. (1839) Ann. Pharm. 31, 274. IV. Br. Arch. 29, 182.

Toel. Ann. Pharm. 70, 3.

Strecker. Ann. Pharm. 70, 10. Compt. rend. 39, 61. Ann. Pharm. 93,

370; J. pr. Ch._ 62, 448; Pharm. Centralbl. 1854, 672.

J. Wolff. Ann. Pharm 75, 299.

E. Kopf. Compt. chim. 1850, 143.

Scharling. Ann. Pharm. 95, 90 u. 183.

Styraxalkohol, Styracot, Zimmlatkohol. Im unreinen Zustande durchDestillation des von Styrol und der Zimintsäure befreiten Storax erhalten = Sty-racon.

Von Simon entdeckt und als ein Alkohol erkannt, von Toel ausführ-licher untersucht, worauf Strecker die Beziehungen des Styrons zur Zimmt-säure auffand und die Eormel feststellte. Von E. Kopp für identisch mit demPeruvin erklärt, was Scharling widerlegte.

Bildung. Durch Zersetzung des Styracins mit Kali, Simon, Toel;durch Kochen des Zimrntöls mit weingeistigem Kali in geringer Menge,Limpricht (Lehrbuch, 539).

Darstellung. 1. Man versetzt in Weingeist gelöstes Styracin mRviel überschüssigem Natron, fiitrirt vom sich ausscheidenden zimnit-sauren Natron ab und verdunstet das Filtrat, wo Krystalle von Styron anschiefsen. SlMON. Wolff löst das Styracin ln kochendem welngei'stigen Kali, mischt zu der vom zimmtsauren Kali abliltrirten Flüssigkeit Wasserund trennt das niederfaliende Styron von etwa unzersetztem Styracin durchDestiliiren.

2. Man destillirt Styracin mit überschüssigem, concentrirtemKali, wo es bei starker Hitze zu schäumen anfängt und milchigesDestillat liefert, während sich in der Retorte zimmtsaures Kali aus-scheidet, das man durch Wasserzusatz in Lösung erhält. Aus demmilchigen Destillat krystallisirt beim Stehen das meiste Styron heraus,der Rest wird durch Sättigen mit Kochsalz und Schütteln mit Aethergewonnen. Toel. Hierbei wendet Wolff Kalilauge von 1,2 spec. Gewichtan (schwächere läfst anfangs blofs Wasser übergehen, stärkere zersetztauchStyron), befreit den Rückstand von Zeit zu Zeit vom reichlich erzeugten