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Organische Verbindungen mit 14, 16 und 18 Atomen Kohlenstoff / Leopold Gmelin ; bearb. und hrsg. von Karl List und Karl Kraut
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Stammkern C 18 H 8 .

4. Liefert bei der Destillation mit Braunstein und SchwefelsäureBittermandelöl. Toel.

5. Erhitzt sich stark mit Chromsiiure, oder chromsaurem Kaliund Schwefelsäure, beim Erkalten scheidet sich Zimmtsäure ab, sel-ten krystallisch, meistens amorph und durch Chromoxyd gefärbt.Beim Kochen entstellt Bittermandelöl. Wolfe.

6. Styron erstarrt beim Erhitzen mit concentrirtem Kali undBleisuperoxyd, schmilzt beim weiteren Erhitzen, bildet Bleioxydund selbst metallisches Blei, entwickelt viel Bittermandelöl undläfst zimmtsaures Kali. Wolff.

7. Sehr concentrirte Kalilauge färbt Styron beim Erhitzen gelb,dann roth, endlich, wenn die Lauge fast zu Kalihydrat geworden ist,dunkelbraun, ohne dafs Lösung des Sfyrons erfolgt. Das meiste Sty-ron destillirt unzersetzt über, der Rückstand löst sich in Wasserund gibt mit Säuren weifsen Niederschlag, dessen Lösung in Wein-geist oder Aether beim Verdunsten ein zähes, nicht krystallisirendesDel lässt. Wolff.

8. Wird, mit rauchender Schwefelsäure Ubergossen, dunkelpur-purfarben, gesteht zur klebrigen Masse und gibt mit Baryt ein neutra-les lösliches Salz. Wolff.

9. Gibt, in Steinöl gelöst, mit gepulvertem Kalihydrat und Schwe-felkohlenstoff behandelt, xanthonsaurem Kali ähnliches Salz, das mitKupferoxydsalzen braunen, später gelb werdenden, mit salpetersauremBleioxyd weifsen Niederschlag gibt. Dieses Salz läfst sich aus we-nig Wasser umkrystallisiren, aber in unreinem Zustande wird esdurch viel Wasser zersetzt. Scejarlikg.

Verbindungen. Löst sich ziemlich in Wasser. Die Lösung inheifsem Wasser wird beim Erkalten milchig und zeigt jetzt unterdem Mikroskop zahlreiche Oeltropfen, sie klärt sich nach einigen Stun-den durch Ivrystallisiren des Styrons. Löst sich sehr leicht in Wein-geist, Aether, Styrol, flüchtigen und fetten Oelen. Toel.

Zimmtaldehyd.

C 18 H 8 0 2 =C 18 H 8 ,0 2 .

Bi.anchkt. Alm. Pharm. 7, 103.

Dumas ii. Pki.igot. (1834) Amt. Ch. Phys. 57, 305; J . pr. Client. 3, 57; Ann.Pharm. 14, 50.

Mui.dkr. Poya. 41, 398. J. pr. Ch. 18, 385; Ann. Pharm. 34, 147.Makohand. J. pr. Chem. 17, 303.

Pkrsoz. Campt, rend. 13, 433; J. pr. Ch. 25, 59.

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Piria. Ann. Pharm. 100, 104.

A. Gössmakn. Ann Pharm. 100, 57.

Zimmtöl. Cassiaöl. Hydrure. de. cinnamyie. Cinnamylwasserstoff.

Dumas u. Pki.igot erkannten 1834, dafs das Zimmtöl zum gröfsteu Theilaus f dmi Aldelijd der Zimmtsiiuie bestellt und lehrten seine Eigenschaftenund Zusammensetzung kennen.