Z immtaldeliyd.
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Zersetzungen. 1. Beim Aufbewahren der Verbindung, besondersin der Wärme tritt Zersetzung ein, die Masse wird flüssig, ent-wickelt Salpetergas und Geruch nach biltern Mandeln. Dumas u. Pe-ugot. Die an trockner Luft haltbare Verbindung zerfliefst an feuch-ter zur rothen, nach bittern Mandeln riechenden Flüssigkeit. Milder.
2. Wasser zersetzt die Verbindung und scheidet Zimmtaldehyda i>- Dumas U. PelIGOT. Das so abgeschiedene Oel betrachtet Mulder als einv °m ursprünglichen Ziinnitöl verschiedenes Zersetzungsproduct. 3. Löst
sich in Vitriolöl mit gelber Farbe, Wasserzusatz macht die Lösungmilchig und fällt Zimmtsäure. 4. Löst sich in Salzsäure, Wasserscheidet farbloses Oel ab. 5. Wird durch wässriges Ammoniakunter Abscheidung von Oel zerlegt; Ammoniakgas bildet unter Wärme-entwicklung rothes harziges Product, das sich nicht in Wasser, aberin Weingeist löst. 6. Concentrirte Kalilauge löst es zur rothbraunenFlüssigkeit, die durch Essigsäure entfärbt wird. Schwache Kalilaugescheidet gelbes Oel ab. Mulder.
Salpetersaures Zimmtaldehyd löst sich in kochendem Weingeistreichlicher als in kaltem und schiefst aus der heifsen Lösung inErystallkörnern an. Löst sich in Aether. Mulder.
Mit ziceifach-schwefligsaurem Ammoniak. Zimmtaldehyd löstsich reichlich in wässrigem zweifach-schwefligsauren Ammoniak, öl-a rtige, nach einiger Zeit krystallisch erstarrende Flüssigkeit bildend.— Zimmlöl (aus Cassia) wird beim Schütteln mit concentrirtemzwei fach-sch weil igsauren Ammoniak emulsionsartig, entwickelt Wärme,scheidet Oeltropfen auf der Oberfläche aus, die keinen Zimmtaldehydmehr enthalten, während die Lösung bei starker Concentration Kry-stalle der Verbindung ausscheidet. Bertagninl Cassiaöl erstarrt mitconcentrirtem zweifach-schwefligsauren Ammoniak bald zum gelbenKrystallbrei, der die dem Zimmtaldehyd im Cassiaöl beigemengtenSubstanzen eingeschlossen enthält. Diese können durch Äuspressennur zum Theil, durch ümkrystallisiren der Verbindung aus Wasseroder Weingeist nur mit Verlust an Material und unter theihveiserZersetzung, w'ohl aber durch Waschen mit 80 bis 90-procentigemWeingeist eutfernt werden. Gössmann.
Verändert sich selbst in verschlossenen Gefäfsen rasch und wirddunkelbraun. Gössmann, Liefert beim Destilliren mit Kalkhydrat wäss-riges ammoniakalisches Destillat und dunkelgelbes, bei zu starkemErhitzen dunkelbraunes Oel, aus Fune und anderen Kohlenwasser-stoffen, Zimmtaldehyd und Triphenylamin (oder Bicmnamyiamm, Kb.)bestehend. Gössmann.
Mit zweifach-schwefligsaurem Kali. Oel aus Ceylon- oderchinesischem Zimmt entwickelt beim Schütteln mit 3 bis 4 Maafs einerLösung von zweifacli-schwefligsaurem Kali von 28 bis 30 B. Wärmepnd bildet feste, schuppige, krystallische Masse, die man von derMutterlauge befreit, auf einem Trichter trocknet, pulvert und mitWeingeist wäscht, so lange derselbe gefärbt abläuft und beim Ver-dunsten Rückstand lässt, dann aus kochendem Weingeist umkryslal-lisirt.