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Abhandlung von der theoretischen und practischen Geometrie zum Gebrauche der Künstler / aus dem Franz. des Herrn Sebastian Le Clercs übersetzt
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19
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I. Hauptſtuͤck. Definitionen. 19

70. Dieſelbe beſtehet darinnen, wenn in einemVerhaͤltniße ſo wohl als in dem andern derueber-chuß des Voͤrdergliedes uͤber das Hinterglied miteben demſelben verglichen wird.

Wie, wenn AB(Fig. 40 zu B E., ſich eben ſo wie CD

zu DP verhaͤlt; ſo folgt, daß AE zu B E, wie CEzu DP iſt.

Von den aͤhnlichen Figuren.

ö 71. Zwo Figuren ſind einander aͤhnlich, wennb

e gleiche Winkel und proportionale Seiten ha-en.

Das iſt: zwo Figuren ſind einander aͤhnlich,(wenn ſiegleich einander ungleich ſind) wenn die Winkel dereinen den Winkeln der andern gleich ſind, und ihre Seizten in gleichem Verhaͤltniße mit einander ſtehen.

Von den gleichnamigten Gliedern.

23. In gleichen Figuren heiſſen die Seiten, dieeinander gleich ſind, gleichſtellig oder gleichnamigt,omologi) wie die Seiten 3. und 4.(Fig. 42.)

Von den gleichhaltigen Gliedern.

73. Zwo Figuren haben gleichhaltige Seiten,reciproc.) wenn ihre Seiten in einer abwechſeln—den Ordnung proportſonalſind. D. i. in ſofern, weñman ſie wechſelsweiſe eine der andern vergleicht,alsdann das voͤrderecHlied des erſten Verhaͤltnißesmit dem Hintergliede des andern Verhaͤltniſſes ineiner gleichen Figur iſt, oder welches auf eben das

8 f B 2 hinaus