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Abhandlung von der theoretischen und practischen Geometrie zum Gebrauche der Künstler / aus dem Franz. des Herrn Sebastian Le Clercs übersetzt
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255
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X. Hauptſt. Practic auf dem Felde. 255

Jiehet die Schnur Al an und ſtecket in ihrerRichtung die Stabe G. H, IL. u. ſ. w. Den Win-keln B. C, D u. ſ. f. gegen uͤber.

Meſſet die Perpendicularlinien GB, II C, LD,und all Theile der Schnur Al.

Ziehet auf Papier eine Linie ai, und theitet ſiedurch Huͤlfe eines kleinen Maaßſtabes in g. h. l m,u, p, wie die Schnur A! durch die Staͤbe CI. L,M, N iſt getheilet worden.

Richtet aus dieſen Punkten g. J. m, n, Perpen-dicularlinien auf gb. he, u. ſ. f. und gebet ihnendas Maaß nach dem Maaße der PerpendicularenSB. HC u. ſ. f. beſchreibet alsdann durch ihreEndspunkte die verlangten Grundriß a, b., d,.

Das geſchlaͤngelte Laufen eines Fluſſes(Fig. 11.) kan eben ſo gezeichnet werden: denLauf und Richtung des Fluſſes kan man durcheinen Pfeil AB anzeigen,, weil die Spitze alle-zeit vorne iſt.

Zehende Aufgabe.

Den Grund einer Wieſe oder eines andernStuͤck Landes aufzunehmen.(Fig. 12.)

Ziehet eine Schnur uͤberzwerch, z. E. vondem Winkel A zum Winkel B.

lün Von dieſer Linie, welche man die Richtungs-dale nennet, beobachtet die Lage aller Winkeler Wieſe.(worherg. Aufg.)

Die