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Allgemeine Geschichte der Chemie.
D,ch,r. allein führen, enthielt unter anderm die Grundlage der phlogistischen An-
Schriften. - v '
sichten über die Verbrennung; drei 8rij)i>1emeiUa dazu bilden dasineiltiim cb^micmm novum, gcio artibccialis ct instantsnoa melallo-rinn Aaneratio at transmutat!» scl oculnin demonstrstur (1671, wortttdie Erzeugung des Eisens gelehrt wird), die vomonstrstio ^In'Iosnpiiica zugleichem Zweck (1675), und das lilxperiinentum novnm da ininera sre-narln poi-jietna (1680, die oben besprochene Goldfabrication betreffend).Seine Theorie über die Zusammensetzung der Körper stellte er concentrirter,als dies in der Osi^sica «nOtarranea geschehen war, in seinem letzten Werke,dem ^Iplmbetum Minerale seu viginti gnatnar tlieses Eli^micae (1682)zusammen. Die Verbesserung einiger chemischen Geräthschaften lehrt sei»I^aboratnrinm portabile (1680). — Becher's Schriften erschienen zu-erst in lateinischer Sprache, seinen Styl erkennt er selbst als fehlerhaft an(blxcuso latinitatom in I>oc opero, gnain OarOaram esse kateor. He-lms attentns, verba neglexi, sagt er in der kchsiea snliterranea). Derdeutschen Uebersetzungen, die immer bald nachfolgten, ungeachtet, wurdeseinen Büchern wenig Aufmerksamkeit geschenkt, und erst Stahl lenktediese darauf hin, indem er zeigte, wie die darin enthaltenen Ansichten zurErklärung vieler chemischer Erfahrungen treffliche Anhaltspunkte bieten.
Diese Anerkennung und Ausbildung der theoretischen Angaben Be-cher's fand indeß nicht mehr in dem 17. Jahrhunderte Statt; nur wenigkümmern sich darum die bedeutendsten Chemiker desselben, welche nachBecher und noch gleichzeitig mit Kunkel als Repräsentanten der Chemiezu nennen sind. Einige französische Chemiker haben wir als solche noch ausdieser Zeit anzuführen, bevor wir die weitere Entwicklung der Becher'-sehen Theorie betrachten können.
x°r,sch->>t- Frankreich hatte in dem vorhergehenden Zeitalter keinen Chemiker her-Sran!r,ich. vorgebracht, dessen Einfluß auf die Wissenschaft ein entschiedener und selbst-ständiger gewesen wäre. In dem jetzt zu besprechenden sehen wir größereTheilnahme für die Chemie in diesem Lande, gleichfalls hervorgerufen durchden immer zunehmenden Forschungsgeist, der auch in Frankreich sich in derBildung einer der einflußreichsten gelehrten Gesellschaften concentrirte.
Pans» Akadimi,. Schon um die Mitte des 17. Jahrhunderts bildeten sich zu ParisVereine von Gelehrten, die sich vorzugsweise mit naturwissenschaftlichen Ver-suchen beschäftigten, allein es fehlte ihnen an öffentlichem Ansehen und c>n