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Erster Theil.
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IV.) Zeitalter der phlogisttsrhcn Theorie.

terirdischen Körper (die Substanzen der unorganischen Chemie) sind erdiger^atur, und zwar lassen sich ihre Bestandtheile auf die einfachen erdigenSubstanzen zurückführen. Die drei Grundecdcn sind die verglasbare, diej brennbare (1 err-, pint-mi,) und die mercurialische, als Principien der Schmelz-

barken, Brennbarkeit und Flüchtigkeit; der Begriff, den er diesen drei Elemen-beilegte, nähert sich also sehr dem, was die Alchemisten unter Salz,Schwefel, Quecksilber verstanden, und Becher's Theorie sucht die der Al-! ^misten weniger zu bekämpfen, als vielmehr sich an sie anlehnend nur zu

I ^richtigen. In allen Metallen sind nach Becher jene drei Grunderden

vorhanden, nur in verschiedenen Verhältnissen mit einander vereinigt; mitNasser verbunden, bilden sie die Salze, und namentlich entsteht durch diese^rrbindung eine gewisse Ursäure (A.ci<1u>n jirimi'Aoninin), welche als Bestand-^ril in allen Säuren enthalten sei, und diesen die saure Eigenschaft mittheile,insofern er eine brennbare Erde in den Metallen und in den anderen ent-zündlichen Körpern annahm, und die Verbrennung als auf der Vertreibungber brennbaren Erde beruhend ansah, legte er den Grund zu der phlogisti-> schen Theorie, die wir bald durch Stahl weiter ausgebildet sehen.

Die praktischen Angaben Becher's sind weniger bedeutend. In seiner^gabe, daß aus Vitriol oder dessen Säure mit Weinsteinöl oder Boraxflüchtiges Salz erhalten werden könne, hat man die Entdeckung desSedativsalzes sehen wollen; offenbar mit Unrecht. Auf einem Irrthumauch seine Angabe beruhen, daß er Vitriolöl und Weingeist, beide rec-^stcirt, bei der Mischung sich habe entzünden sehen. Durch Geheimnißkrä-^ei sind einige Entdeckungen von ihm unfruchtbar geworden, denn siewußten noch einmal gemacht werden, damit seine Angaben nur verständlich*'"b glaublich wurden, und dann waren diese schon vergessen. Ich werde^ der speciellen Geschichte der Phosphorsäure z. B. hierher Gehöriges zuAchten haben. Lange noch nach seiner Zeit waren hingegen die tragbaren^ssn geschätzt, welche er zu chemischen Versuchen construiren lehrte.

Becher's Schriften sind zahlreich; ein großer Theil derselben ist derZwischen Literatur fremd und betrifft Geschichte, Finanzwesen, Technvlv-Pädagogik u. s. w. Von seinen chemischen Werken nenne ich hier die^chtigenn. Aus der Zeit seines Aufenthalts in München rühren her die'-la I.iborstorücli^inie! lVIoilaconsin «eu Ull^nics seibteersiiea, 1660; dies, bekannter unter dem letzter» Titel, den auch die späteren Auflagen

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Becher.Chemische An»sichten.

Schriften.