Band 
Erster Theil.
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IV.) Zeitalter der phlogisttschen Theorie.

Beobachtungen enthaltend, genannt werden seine »Ausführliche BetrachtungUnd zulänglicher Beweis von den Salzen, daß dieselben aus einer zartenErde mit Wasser innig verbunden bestehen,-- welche erst nach des VerfassersTode (1738) gedruckt wurde.— Noch bei S ta h l's Lebzeiten und auch nach-her gaben einige seiner Schüler unter des Lehrers Namen die Vorlesungenheraus, in welchen er seine eigenen Ansichten und Entdeckungen mit denschon früher bekannten zusammenstellte; so erschienen 1721 Kundsmentss-I>) micn-plisrmscootica, 1723 I-uixlsinonta Elnmise do^inalicaert rational!«, 1720 Eli^-mia rational!« et experimental!«, 1732 t'nn-ssimrnta 6I>) miao dnAinaticae rational!« et experimental!«, sämmtlichMit Stahl's Namen gestempelt, aber keineswegs von ihm selbst zumDruck ausgearbeitet. — Noch viele andere Schriften seiner Schüler trugen^;u bei, Stahl's chemische Ansichten weiter zu verbreiten; vieles Ansehengenoß namentlich seiner Zeit als Lehrbuch Juncker's 6o»«pect»s Oie-vii»t! tbeoretico-practicae, welcher zuerst 1730 herauskam und oft aufge-bt wurde; durch die Uebersetzung dieses Werks von Demachy, unyr demTitel: I-Zements <Ie cli^mie, «uivant les Principes cle lieclier cd^talil, wurde hauptsächlich die Phlogistontheorie in Frankreich einheimischgemacht, wozu indeß einige Uebersetzungen einzelner Schriften Stahl'sschon vorgearbeitet hatten. — Bei der Geschichte der Lehrbücher im II. TheilMerde ich auf diese für die Systematisirung der chemischen Thatsachen in derdamaligen Zeit charakteristischen Bücher zurückkommen.

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Gleichzeitig mit Stahl, und in naher, wenn auch nicht immer freund-schaftlicher Beziehung zu diesem, wirkte Friedrich Hosfmann, der H°ft»>->nns>ch ebenfalls um die Chemie genügsame Verdienste erworben hat, um als einerder hauptsächlichsten Beförderer derselben hier besprochen zu werden. Hoff-Mann war 1660 zu Halle geboren, wo sein Vater Stadtarzt war. Gründ- r,b>».ich ausgebildet, namentlich in der Mathematik mit ausgezeichneten Kennt-nissen versehen, bezog er 1678 die Universität Jena, um Medicin zu stu-diert, und promovirte daselbst 1681. Alsbald begann er an dieser An-halt Vorlesungen zu halten, welche hauptsächlich Chemie zum Gegenständehatten. Doch dauerte seine Wirksamkeit zu Jena nicht lange; zur Wieder-herstellung seiner Gesundheit, welche durch anhaltende Anstrengung erschüttertiar, machte er 1682 eine Erholungsreise nach Minden, wo er Verwandtehatte, und von da nach England, wo er mit Robert Boyle persönlich

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