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Erster Theil.
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IV.) Zeitalter der phlogistlschen Theorie.

seinen Zeitgenossen erfreute, weniger seiner Arbeiten wegen wird er hier «nnaufgeführt) beweisen sie nur, wie die wichtigeren chemischen Fragen damals «-nnmiss!.

für fast ganz durch Stahl erledigt gehalten wurden. Seine richtigerenAngaben gehen aus unwichtige Substanzen, wie ;. B. daß getrocknetesEiweiß nicht identisch ist mit Bernstein, daß die Unterscheidung des Franz-brannteweins von andcrm Branntewein durch die Färbung, weiche ersterer(wenn er in eichenen Gesäßen aufbewahrt wurde) mit Eisenvitriollösung giebt,eine unsichere ist u. s. w. Wo er wichtigere Gegenstände behandelt, sindseine Ansichten meist unrichtig und oft noch mehr zu Irrthümern geneigt,als die seiner Vorgänger. So werden nach Neumann die Alkalien beider Verbrennung von Holz erst durch das Feuer in der Asche aus Säure,

Phlogiston und Erde erzeugt, sind aber keineswegs schon vorher im Hol;enthalten. Von seinen sonstigen Wahrnehmungen erwähne ich hier noch diedes flüchtigen Oels aus Ameisen, durch Destillation dieser Thiere, welcheser zuerst genauer beobachtete; auch machte er noch Wahrnehmungen über dieBildung von Stearopten in mehreren flüchtigen Oelen aus dem Pflanzen-reiche, und ähnliche.

Zugestehen muß man jedoch Neumann, daß er die Verbreitung der schrn,,».Ehemie nach Kräften förderte und zur Belebung der Neigung zu dieserWissenschaft beizutragen suchte. Mehrere ausgezeichnete Chemiker dernächsten Zeit erkennen an, daß ihr Sinn für die Scheidekunst durch dasStudium von Neumann's Schriften geweckt wurde. Es bestehen diesew einzelnen Abhandlungen, welche er in den kliilosoplucal Iransactionssur 1724— 1734, und in den Denkschriften der Berliner Akademie für1727 — 1737 erscheinen ließ. Auch in den Schriften der kaiserlichenAkademie deutscher Naturforscher finden sich einige Arbeiten von ihm. —

Andere Abhandlungen gaben Probestücke seiner Vorlesungen, die er alsProfessor an der oben erwähnten Anstalt hielt; so ließ er 1727 »I^ertionesvon 8alil>ns alcalino - lixis und Vom Larnpliora, um darausiu sehen, wie alle übrigen l^ectionos bei dem Colio^io meclico-clurarAicol'nlilico abgehandelt und die chymischen Materien bearbeitet oder demonstrirtWerden," drucken; 1730 zu gleichem Zweck »I^octiones von vier 8ulsse-<wis ^barmaceutiHs" (Bernstein, Opium, Gewürznelken und Bibergeil);

^732 -Won vier 8al>j«wt,s aliymicis" (Salpeter, Schwefel, Spießglanz,

Eisen), 1735 »von vier 8nl>jlwlis «liaetoticis« (Thee, Kassee, Bier undWein), und endlich 1737 »von vier 8ubjecti-j jiliarinacc-utico-clremicis.-