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V.) Zeitalter der quantitativen Untersuchungen.
^fahren, welche Products hierbei gebildet werden, verbrannte er Diaman-^La»°isi^r.
in dem Innern von großen Glasgefäßcn, die mit atmosphärischer Llift°dec Sauerstoffgas gefüllt waren, und worin die Entzündung mittelst einesStoßen Brennglases bewirkt wurde. Es zeigte sich, daß bei der Verbren-nung nichts weiter gebildet wird als sixe Luft, und daß ganz dasselbe ge-dieht, wenn man statt des Diamants Holzkohle zu diesem Versuche anwendet.
In noch näherer Verbindung zu seiner Verbrennungstheorie stand eineanders Arbeit von Lavoisier, welche 1777 publicirt wurde, und über die^trbcennung des Phosphors und die Eigenschaften der Phosphorsäure han-delte. Ex zeigte hier nochmals, daß die Verbrennung des Phosphors miteiner Gewichtszunahme und einer Luftabsorption verbunden ist, und äußer-em, daß wenn die Operation in einem abgeschlossenen Volum atmosphäri-scher Lust vorgenommen wird, nur ein Fünftheil dieser Lust zur Berbren-U»ng tauglich ist und verschwindet, wahrend vier Fünftheile eines besondern^uses zurückbleiben, welche weder das Verbrennen noch das Athmen un-echtsten können. Er suchte so zu beweisen, daß die atmosphärische Luft einGemisch aus zwei verschiedenen Gasen ist. — Auch die chemischen Eigen-schaften der so gebildeten Phosphorsaure und ihrer Salze untersuchte Lavoi-van seinen Resultaten darüber etwas mitzutheilen, scheint indeß hier^ so weniger nöthig, als sie nur beiläufig angeführt, auch im Ganzen^vollkommen und hin und wieder sehr ungenau sind.
In demselben Jahre publicirte Lavoisier noch eine andere Abhand-^»g, worin er seine Verbrennungstheorie auch auf solche Falle anwendete,verbrennende Körper sich nicht allein mit dem Sauerstoff der Lust ver-enden, sondern wo zugleich gasförmige Producte sich entwickeln. Diese Ab-handlung beschäftigte sich nämlich mit den Erscheinungen, welche bei dem^brennen von Kerzen, also von organischen Substanzen vor sich gehen.
^av visier zeigte, daß bei der Verbrennung solcher Körper Sauerstoff ver-ehrt wird und daß sich an seiner Stelle fixe Luft bildet; daß wenn die Ver-bannung in atmosphärischer Lust vorgenommen wird, nur ein Theil vonb'ffer sich in sixe Luft verwandelt, und der andere Bestandtheil der Luft,
Stickstoff, unverändert bleibt, wahrend bei der Verbrennung in Saucr-stvffgas das ganze rückständige Gas sixe Luft ist. Er schloß hieraus aber-mals, daß es nur der reinere Bestandtheil der Luft, der Sauerstoff, ist,welcher die Verbrennung unterhält, und daß der Stickstoff sich ganz indiffe-rrnt dabei verhält.
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