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V.) Zeitalter der quantitativen Untersuchungen.k»rd; neue Entdeckungen eröffneten sich, als man die Gewichtsmengen der sr,.nn,nlß d,r
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-oe,randtheile, welche Verbindungen bilden können, unter sich auf einan- zu.
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In dieser Beziehung waren bereits tüchtige Arbeiten in Deutschlandausgeführt worden, zu einer Zeit aber, wo Untersuchungen, welche Einzeln-heilen in der Wissenschaft besprachen, sich nicht zu allgemeinerer Bedeutsam-keit emporheben konnten, da das ganze System der Wissenschaft damalse>ne Umgestaltung erfuhr. In den Jahren, wo der Kampf zwischen derphiogistjschen Theorie und Lavoisier's neuen Ansichten die meisten Che-miker ausschließlich beschäftigte, legten zwei deutsche Gelehrte, Wenzelund Richter, den Grund zu dem Theile der Chemie, der als Stöchio-Metrie bezeichnet wird. Erst lange nach der Zeit, wo diese Arbeiten aus-geführt wurden, erkannte man ihr Verdienst an; sie blieben ohne Einflußauf den Zustand der Chemie im Allgemeinen, bis nach Feststellung der An-sichten über das chemische System man dergleichen Untersuchungen wiederMehr Aufmerksamkeit zuwandte, bis sie durch Dalton's Entdeckungenerweitert und in helleres Licht gesetzt sich den umfassendsten Einfluß aufalle numerischen Data in der Chemie erwarben. Wenzel und Richtersind von der größten Wichtigkeit für die specielle Geschichte der Stöchio-Metrie, aber für die allgemeine Geschichte der Chemie ist ihrer nur kurz zuerwähnen, da sie, ihrem Zeitalter vorauseilend, nicht als Repräsentantendesselben gelten können, da sie sich nicht dazu zu machen wußten, indemdie Resultate ihrer Leistungen nicht anerkannt werden, für ihre Zeit erfolg-los bleiben und erst später, nachdem ein anderer Gelehrter sie in seine Un-tersuchungen verwebt, in Gemeinschaft mit diesen allgemeine Gültigkeiterlangen.
Doch müssen wir kurz hervorheben, zu welchen Ergebnissen die For-schungen jener deutschen Chemiker geführt hatten, um das Verdienst dersie weiter entwickelnden Gelehrten richtig bemessen zu können. Die ratio-nelle Betrachtung, in welchen Gewichtsmengen die Bestandtheile chemischerVerbindungen sich vereinigen, hatte ausschließlich die damals am bestenuntersuchten Verbindungen, die Salze, zum Gegenstand gehabt. Wenzelhatte bereits 1777 für die Fortdauer der Neutralität nach der gegenseitigenZersetzung zweier neutralen Salze in dem Umstände die Erklärung gefunden,daß diejenigen Quantitäten verschiedener Basen, welche Eine Gewichtsmengeeiner Säure neutralisiren, auch eine und dieselbe Quantität jeder andren