Band 
Vierter Theil.
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Alaunerde.

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an weiter aus. Zu dieser Zeit bestand eine Alaunstederei in der Nahe Alaun- f-M»-von Smyrna, von welcher Michael Ducas Nachrichten hinterlassen °-»s-ld-u.hat. Sie wurde von Italienern betrieben; die Fabrication bestand in demRösten des Alaunfelses, in Auslaugen und Krystallistcen. Um die Mittedes 15. Jahrhunderts wurden Alaunwerke auf der Insel Jschia durch ei-nen genuesischen Kaufmann Bartholomaus Perd ix oder Pernixangelegt, und um dieselbe Zeit das Alaunwerk zu Tolfa im Kirchenstaatdurch Johannes de Castro. Schon Basilius Valentinusspricht von Alaunwassern, welche sich an mehreren Orten Deutschlandsfinden, und nachweisbar wurde in diesem Lande im 16. JahrhundertAlaun gesotten. In England geschah dies zuerst im Anfange des 17. Jahr-hunderts.

Lange Zeit scheint man den Alaun von dem Vitriol nicht scharf ge-trennt zu haben; es weist daraufhin, daß noch bei den Schriftstellerndes 13. Jahrhunderts stets die sl,i»nns und Vitriols neben einander alszusammengehörige Körper genannt werden. Daß der Begriff des Alaunsnoch nicht vollkommen festgestellt war, geht auch daraus hervor, daß zujener Zeit immer auf mehrere Arten Alaun, wie auf mehrere Arten Vi-triol, hingewiesen wird, obgleich damals nur Ein reiner Alaun bekanntsein konnte. (Mehrere Stellen, die dieses zeigen, habe ich im III. Theil,

S. 339 f., angeführt.) Man scheint lange metallhaltigen Alaun als rei-nen betrachtet zu haben, und also darüber nicht klar gewesen zu sein, daßein Metallgehalt für den Alaun nicht wesentlich ist. Noch Agricolawar in seiner Schrift <io re „letsllioa der Ansicht, der Vitriol sei reicheran Erde, als der Alaun. Er sagt von den Mineralien, welche nach demRösten Alaun und Vitriol enthalten; IH 61« slumen ei strsmeiitii»,

«oloriiiin (Vitriol) conliont; »ec »lirum; tiucci eniin 8»»t coAllsti, etin 6s<: r« sol»i» (lilleroiit, <>»o3 i1l»3 ini»o8, Iioc ms^is si't terre-num. — Paracelsus unterschied zuerst richtig den Alaun von dem Vi-triol nach der darin enthaltenen Basis; die Stelle, wo er sich hierüber amdeutlichsten ausspricht, ist im !II. Theile, Seite 64, bereits mitgetheiltworden.

Es fragte sich jetzt, welcher Art die Erde sei, die man als Basis des »--„rsuchun, >,»Alauns erkannt hatte. (Ueber die Erkenntniß der Schwefelsaure im Alaun sa',n""ißvergl. die Geschichte des ersteren Körpers, im l>>. Theile, Seite 303.) -ich,».

Lange Zeit wird diese Erde als eine kalkichte bezeichnet, mehr wegen der