Alaunerde; Zirkonerde.
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nungen gegeben hätte. Die in diesem Jahrhundert aufgestellten Ansichtenkann ich hier als bekannt übergehen.
Es mögen hier noch einige Angaben über den Lasurstein oder dasUltramarin Platz finden. Es ist sehr wahrscheinlich, daß es dieses Mine-ral war, was die Alten als Sapphir bezeichneten. Das Wort Lasursoll aus dem Persischen stammen, und blaue Farbe bedeuten; es gingfrühe in die abendländischen Sprachen über; schon im 6. Jahrhundertbrauchte der Grieche Leontius die Bezeichnung /kce^ovytov für eineblaue Farbe, und in den folgenden Jahrhunderten kommt dieses Worthäufig vor. Als I.ipi« laruli wird ein blaues Mineral schon im 13.Jahrhundert bezeichnet; die lateinischen Schriftsteller jener Zeit haben ge-wöhnlich für Lasur oder Lazur das verstümmelte Wort Azur, welches übri-gens häufig für jede schöne blaue Farbe, nicht ausschließlich für den Lasur-stein, gebraucht wurde.
Der Bereitung einer Farbe aus dem Lasurstein wird schon im 11.Jahrhundert erwähnt. Diese ächte Farbe, welche nach Europa über dasMeer kam, wurde von dem Kupferlasur schon im Anfange des 16. Jahr-hunderts als srnrriin, »ltramgriniim unterschieden.
Frühere Nachahmungen des Ultramarins bestanden in der Anfertigungblauer Glasflüsse. In dem 17. Jahrhundert war man der Meinung, dieblaue Farbe des ächten Lasursteins rühre von einem Gehalt an Kupferher. Marggraf bewies 1758, daß dieses nicht der Fall sei; er glaubte,die Bestandtheile dieses Minerals seien Kalkerde, Flußspath und etwasKieselerde, und das färbende Princip etwas Eisen. Klaproth fand 1795als seine Bestandtheile Kieselerde, kohlensauren Kalk, Alaunerde, schwefel-sauren Kalk, Eisenoxyd und Wasser. Guyton de Morveau betrach-tete 1800 als die Ursache der blauen Farbe des Lasursteins einen Gehaltan Schwefeleisen. Die späteren Untersuchungen, welche mit der Ent-deckung Guimet's in Frankreich und E. G. Gmelin's (1827) überdie künstliche Darstellung des Ultramarins in Zusammenhang stehen, kön-nen hier nicht aufgezählt werden.
Die Zirkonerde wurde 1789 durch Klaproth entdeckt. Vor ihm z;,hatte Wieg leb 1787 die Zerlegung des Zirkons von Eeilon versucht,
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