Band 
Vierter Theil.
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Geschichte der einzelnen schweren Metalle

Wir haben bereits früher, Seite 89 bis 174 des III. Theiles, dieAusbildung der jetzigen Ansichten über die Metalle im Allgemeinen abge-handelt. Mit welchen einzelnen Umstanden die nähere Erkenntniß jedesMetalls verbunden war, soll jetzt angegeben werden. Bei diesen specielle-ren Angaben können wir es außer Ächz lassen, in welcher Reihenfolge dieMetalle entdeckt wurden, namentlich da eine Uebersicht in dieser Bezie-hung bereits im vorigen Theile, Seite 91 s., gegeben worden ist.

r,,an. William Gregor (geboren 1762 in der Grafschaft Cornwall, ge-

storben 1817 zu Ereed in England) hatte bereits 1789 in einem, beiMenachan in Eornwall vorkommenden und daher Menachanit genannten,Mineral ein neues Metall entdeckt, welches von Kirwan als Menachinebezeichnet wurde. Unabhängig hiervon untersuchte Klaproth 1795 denRutil (welcher bisher als rother Schörl mit verschiedenen anderen Mine-ralien verwechselt worden war), und entdeckte in ihm ein neues Metall,welches er als Titan bezeichnete. Bei einer späteren Untersuchung desMenachanits (1797) fand er, daß das von Gregor darin aufgefundeneMetall gleichfalls Titan sei. Klaproth zeigte, daß der Rutil wesentlichaus einem Oxyd des Titans besteht, erhielt aber dieses Oxyd nicht voll-kommen isolirt, sondern immer mit Kali und Eisenoxyd verunreinigt;erst Heinrich Rose stellte 1821 diese Verbindung rein dar.

Daß der Anatas wesentlich aus demselben Oxyd des Titans besteht,wie der Rutil, bewies Vauquelin 1802. Metallisches Titan in Hoh-vfenschlacken entdeckte Wollaston 1822.