Band 
Vierter Theil.
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Geschichte der einzelnen schweren Metalle.

Die Pechblende oder das Uranpecherz wurde früher als ein Zinkerz,von Werner als ein Eisenerz, von Anderen als wolframhaltig betrach-tet. Klaproth entdeckte darin 1782 ein eigenthümliches Metall, welcheser nach dem 1781 von Herschel entdeckten Planeten Uranus nannte.(Leonhardi schlug in seiner Uebersetzung von Macquer's chemischemWörterbuch (1790) dafür den Namen Klaprothium vor, dem aber keineAufnahme zu Theil wurde.) Klaproth fand denselben Bestandtheil 1790in dem Uranglimmer (der bisher Grünglimmer genannt worden war, undals dessen Bestandtheile Bergman Salzsäure, Thonerde und Kupfer an-gegeben hatte, weshalb ihn Werner als Chalkolith bezeichnete) und 1797im Uranocher.

Klaproth hielt den Körper, welchen er bei dem Glühen des gelbenUrankalkes (Uranoxydhydrats) mit reducirenden Substanzen erhielt, fürmetallisches Uran. Ihm folgten darin Richter (1792), Buchol;(1804), Schönberg, welcher (1813) die Zusammensetzung derUranvxydein Berzelius' Laboratorium untersuchte, Arfvedson (1822), Ber-zelius selbst (1823), und welche Chemiker sonst über das Uran arbeiteten,bis Peligot 1841 nachwies, daß der bisher für Uran gehaltene KörperUranoxydul sei, und das wahre Metall darstellen lehrte.

Die Entdeckung des Mangans leitete sich aus der Untersuchung desBraunsteins ab. Dieses Mineral war bereits den Alten bekannt, wurdeaber von ihnen mit dem Magneteisen verwechselt. Nur durch diese An-nahme laßt sich wenigstens erklären, wie Plinius, der wiederholt an-giebt, daß man vorzüglich farbloses Glas zu machen suche, öfters anmerkt,man wende den Magnet zur Glasbercitung an. Auch seine Ausdrucks-weise, der Magnet ziehe aus dem Glas die (verunreinigende) Feuchtigkeitan, deutet darauf hin, daß hier Braunstein gemeint ist. (blox, m extsstntr «t ingeniös» xolertia, non luit aantvrita nitrum miscuixxe; coeptusackil! et Mannes lapix, giioniam in so liguorem vitr, guoguo, ut kerrum,trsliere ereclitar, sagt Plinius, nachdem er über die Entdeckung desGlases berichtet hat.) Uebrigens unterscheidet Plinius mehrere Acten desMagnets, und diejenige, von welcher er sagt: >»»A»es gu> ni^er ext etiemiae! xexux, icleogue xi»e viribas chas Eisen anzuziehen), mag vor-