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Geschichte der einzelnen schweren Metalle.
bruchs führte im Großen um die Mitte des 16. Jahrhunderts zuerst Eras-mus Ebner aus Nürnberg am Harze aus.
So wurde in dem 16. Jahrhundert die Ansicht allgemein, Messing be-stehe aus Kupfer und einer Erde; die einsichtsvollsten Metallurgen gelangtennicht zu der Einsicht, ein eigenthümliches Metall legire sich bei der Messing-bereitung mit dem Kupfer. Doch war dieses eigenthümliche Metall schonlange einzelnen bekannt und auch von diesen benannt worden. Es fehltenur die Anerkennung, daß es in dem Galmci und in dem Ofenbruch vondem Ausschmelzen zinkischer Erze enthalten sei.
srk,nn,me d,« Dioskorides spricht bereits davon,.man solle dieCadmia mit Kohle
Zinks als eii'ts ei-
M--erhitzen, bis sie glänzend werde, allein seine Ausdrucke sind nicht bestimmtgenug, um entscheiden zu lassen, ob man hierbei metallisches Zink wahr-genommen habe oder nicht — Einige wollen die erste Kenntniß dieses Me-talls dem Albertus Magnus zuweisen, aber auch hierfür sind keine ge-nügenden Gründe vorhanden. In seiner Schrift cle rebus metallici« etinilierslil-us spricht er von einem Fossil, dessen Metall im Feuer nichtschmelze, sondern verfliege; dieses Mineral deutete man als Galmei, aber eswird bei Albertus marcssits (vergl. über dieses Wort Seite 110) ge-nannt, wahrend der Galmei sonst bei ihm Ispis cslsminsri« heißt. — DasWort Zink kommt zuerst bei Basilius Valentinus im 15. Jahrhun-dert vor; in feinem Triumphwagen-des Antimon» sagt er: »Es wird auchwohl ohne die« (d. h. außer den) »gewissen Metalle ein Mineral geborenaus den trikus principiis« (Salz, Schwefel, Quecksilber) »als Vitrioloder anders mehr, als Eobolt, Zincken, Marchasit oder Wismuth«, undin dem dritten Buch seines letzten Testamenls: »Die Mineralia aber be-greifen und haben in sich, oder unter sich, alle Ertz, Metallen, Mineralien,Marcasiten, Kalk, Zincken, allerlei Kieß, Wißmuth und Stein, sie seyenedel oder unedel«. Basilius zahlte nach der ersteren Stelle das, was erZink nannte, nicht zu den eigentlichen Metallen. Bestimmt aber war dasein metallischer Körper, was bei Paracelsus Zink heißt; in seinem Trac- 'tat von Mineralien sagt dieser: »Also ist noch ein Metall, als der Zincken;derselbig ist unbekandt in der Gemeine und ist dermaßen ein Metall einer
sonderlichen Art;-keine Malleabilitat hak er, — und seine Farben ist
unterschiedlich von anderen Farben, also daß er den anderen Metallen, wie siewachsen, garnicht gleich ist«. An einem andern Orte zahlt er den Zink aus-