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Geschichte der einzelnen schweren Metalle.
supf,r- den Jfraeliten wohlbekannt,- schon vor der Sündfluth sogar war nach Mo-ses Tubalkain geschickt im Bearbeiten des Erzes. In der That ist dasKupfer allen seinen Eigenschaften nach dasjenige Metall, welches vorzugs-weise frühe bearbeitet werden konnte, da es im gediegenen Zustande vor-kommt, nach dem Schmelzen sogleich hämmerbar und dehnbar ist, unddurch Zusatz anderer Metalle einen beträchtlichen Grad von Härte annehmenkann. Auch waren in dem Alterthume — wie die Zeugnisse gleichzeitigerSchriftsteller und Antiquitäten, die sich bis auf unsere Zeit erhalten haben,ausweisen — viele Gerathfchaften von Kupfer oder Erz, welche spater, nach-dem die Gewinnung und Bearbeitung des Eisens sich vervollkommnet hatte,allgemein aus dem letzteren Metall angefertigt wurden; so werden die Heldendes Trojanischen Krieges als mit ehernen Waffen ausgerüstet geschildert,und selbst für Gerathfchaften des Ackerbaues und für Handwerkszeug scheintErz (Kupfer oder eine Legirung desselben), und nicht Eisen, damals das ge-bräuchlichere Material gewesen zu sein. (Apuä sntiguos priore seris gnsmlerri cvAnitu« ueus; aere guippe primi proicin6ek»lit terrsm, sere cer-tsmlns KeUI Aerekalit, äußert sich auch J sid orus im Anfange des 7. Jahr-hunderts.) Der Zustand der metallurgischen Kenntnisse der Völker des Al-terthums läßt sich dem der amerikanischen Völkerschaften im 16. Jahrhun-dert vergleichen, bei welchen auch die Bearbeitung des Eisens fast unbekanntwar. Waffen und ähnliche Gegenstände aber aus Erz angefertigt wurden.
/^Schon oben (Seite 113)
wurde darauf aufmerksam gemacht, wie
und »es sowohl Kupfer als Messing bedeuten; jedenfalls aber gingenbeide Bezeichnungen früher auf Kupfer, als auf Messing, da die Bereitungdes letzteren die Kenntniß des Kupfers voraussetzte. Plinius wirft diezwei Bedeutungen von se« zusammen; er sagt: aes lit e iapicke aeroso,guem vocsm callmism, was auf Messing zu gehen scheint, und gleich dar-auf: 6t et ex alio lapicke, cpicm ckslcitem voc.'wt i» (leprn , uki primaknit aeris inveirtio, was sich wohl aus Kupfer bezieht. Dieses nannten dieRömer aes e/prium, spater nur c^prium, und daraus wurde endlich eu-prum. Einer andern Gegend schrieben die Griechen die Entdeckung desKupfers zu; Solinus, welcher später als Plinius lebte, giebt an, zuEhalcis in Euboea sei zuerst Kupfer gefunden worden, und von dem Namendieser Stadt soll die griechische Bezeichnung für Kupfer und Erz,abgeleitet sein. ,
Aus der späteren Zeit haben wir über die Erkenntniß des metallischen