Band 
Vierter Theil.
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Qu.ecksrlb er.

Vitriolöl den Mercur der Metalle feuerbeständiger mache, als das nicht recti-stcirte. Becher sagt in seiner sullterrsnes, er habe Quecksilber

aus Kochsalz und Thon erhalten; ebenso erwähnt Senac in seinem iXou-vesu Cours lle C6/mie (1723) des Quecksilbers im Kochsalz. Später gabH. M. Rouelle (1777) an, das französische Meersalz enthalte Quecksilber;

Proust fand 1799 dieses Metall in verschiedenen Sorten Salzsäure, undWürz er gab 1823 an, 'Quecksilbersublimat bei der Bereitung von Salz-säure aus Kochsalz und Schwefelsaure erhalten zu haben.

In dem l. Theile, Seite 199, und in dem II., Seite 227 s., habe ichAng<«ich^jur,mgmitgetheilt, daß früher viele vergebliche Versuche angestellt wurden, das Queck-silber in einen festen Körper zu verwandeln. Einzelne Vorschriften erhieltensich indeßsehr lange; wie es Juncker in seinem Conspectns cllemwo 1730behauptet hatte, sagte noch Macquer in seinem victionnsire cllvmia1778: wenn man Quecksilber den Dämpfen von geschmolzenem Blei aus-setze, oder wenn maw es in siedendes Leinöl werfe, werde es so fest, daßman daraus kleine Gegenstände, wie Ringe u. a., verfertigen könne. —

Daß das Quecksilber durch Kälte fest wird, beobachtete zuerst Braune zu s-m-r-n «ff-lb,».Petersburg in dem Winter 1759 aus 1760; bei seinen Versuchen wurdedie nöthige Kälte durch Vermischen von Schnee mit Scheidewasser hervor-gebracht. Diese Beobachtung wurde bald bestätigt; den Gefrierpunkt desQuecksilbers, welcher zuerst sehr unrichtig (viel zu niedrig) angegeben wurde,bestimmte Eavendish 1783 genauer nach Versuchen, welche Hutchinsnach seiner Anleitung zu Fort Albany an der Hudsonsbai angestellt hatte.

Von dem Quecksilber wurden in verhältnißmäßig früher Zeit viele Ver-bindungen bekannt; die Ursache war, daß während zweier Zeitalter der Che-mie dieses Metall einen Anhaltspunkt für die herrschenden Bestrebungen ab-gab. Die Alchemisten beschäftigten sich vorzugsweise damit, weil sie diesenKörper, oder einen ihm ähnlichen und auch ebenso bezeichneten, für einenBestandtheil der Metalle hielten, und glaubten, daß auf der Abänderungdes Gehaltes eines Metalls an diesem Bestandtheil die Metallverwandlung,das Ziel ihrer Bemühungen, beruhe. Als die Chemie aus den Händen derAlchemisten in die der medicinischen Chemiker überging, und die Aufsuchungkräftig wirkender chemischer Heilmittel ein Hauptpunkt chemischer Arbeitenwurde, gewann die Untersuchung der Quecksilberverbindungen neue Wich-tigkeit. Viele Präparate dieses Metalls wurden bekannt, nachdem das Vor-^

Urtheil überwunden war, welches während vieler Jahrhunderte die innere sl""-vrap°-a,-.

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